Es war einmal ein neues Auto: zugänglich, begehrt, ein Symbol der sozialen Erlösung. Heute für viele Italiener, Überreste nur eine Fata Morgana auf vier Rädern. Von 2013 bis heute Durchschnittspreis eines Autos es ging von 19.000 auf 30.000 EuroEine Erhöhung der 52% In nur etwas mehr als einem Jahrzehnt stagnierten die Familieneinkommen bei 29 %. Das Ergebnis? Eine dramatische Fehlentwicklung, die das Auto vom Massenprodukt zum Luxus auf Ratenzahlung machte.
Der Kern der Sache liegt in den Zahlen. Heute gibt es nur ein Autosind Dacia Sanderounterhalb der psychologischen Schwelle von 15.000 EuroIm Jahr 2019 waren es 49. Im Vergleich zu einem Basisauto, das fast 14.000 Euro kostet, benötigen sie im Durchschnitt elf Gehälter netto, um es zu kaufen, während im legendären Boom der Sechzigerjahre acht für einen Fiat 600 reichten. Aber es ist nicht nur Nostalgie, es ist eine strukturelle Tatsache. Das Auto kostet zu viel im Vergleich zu dem, was wir verdienen.
Autopreise: Ein perfekter Sturm der Preissteigerungen
I Die Aktienkurse stiegen nicht zufälligDie Pandemie hat die Produktion gestoppt, die Chipkrise hat das Angebot reduziert, der Krieg in der Ukraine hat die Energie- und Rohstoffkosten in die Höhe getrieben. Und obendrein die Regulierungslast ist gestiegen: elektrische Wende, Obligatorisches ADAS, Anti-Smog-Vorschriften Die Elektrifizierung ist nicht mehr eine Chance, sondern ein Kostenmultiplikator geworden. Das machte er deutlich. Luca DeMeo, ehemaliger CEO (noch vor wenigen Tagen) von Renault: „90 % der Erhöhung der Preislisten bis 2030 werden auf die neuen Vorschriften zurückzuführen sein.“
Italien wird langsamer, das Auto wird älter
Wenn die Preise steigen, die Einkommen jedoch nicht, ist die Rechnung einfach: zwei von drei Italienern aufgeben oder den Kauf verschieben. 32% hoffen auf einen Rabatt, 33% geben zu, dass sie ihn sich nicht leisten können. Und die der nationale Fuhrpark wird älter. L 'Das Durchschnittsalter der im Umlauf befindlichen Autos liegt über 13 Jahren, und über die Hälfte der gekauften Gebrauchtwagen ist älter als zehn Jahre. Im Jahr 62 hatten 2024 % der Italiener noch nicht einmal über den Kauf eines Neuwagens nachgedacht; 57 % hatten dies erst vor einem Jahr getan. Das Signal ist eindeutig: Wir stehen vor einer neuen Ära der Mobilität.
Mieten, die neue Art für Italiener
In diesem Szenario wächst eine Formel, die bis vor kurzem nur als "Corporate" galt: die LangzeitmieteLaut Aniasa, dem Verband Confindustria, der sich mit Vermietung und Mobilität beschäftigt, gab es in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 eine Zunahme von 7,5%, Während die kurzfristige Vermietung stieg auf 3,4%Insgesamt wurden von Januar bis Mai 275 Autos vermietet, das entspricht über einem Drittel der italienischen Neuzulassungen. „Es ist ein Instrument zur Demokratisierung der Automobilindustrie“, erklärt er. Alberto Viano, Präsident von Aniasa. Mit einer festen monatlichen Gebühr können auch diejenigen, die sich den Kauf eines Autos nicht mehr leisten können, noch ein aktuelles Modell fahren, oft elektrifiziert und gut ausgestattet.
Chinesische Autos auf dem Vormarsch: Der Preis als Waffe
Doch während die europäischen Hersteller in der Zwischenzeit noch immer nach einem Gleichgewicht zwischen Nachhaltigkeit und Zugänglichkeit suchen, drängen sie hier mit einem Paukenschlag auf den Markt. Chinesische MarkenUnd die Zahlen sprechen für sie. 23 % der Italiener sind bereit, sie beim Kauf eines neuen Autos in Betracht zu ziehen. Der Grund? Ganz einfach. sie kosten wenigerAber das ist noch nicht alles. Laut einer Studie von Bain & Company nennen 30 % der Verbraucher Qualität als Kaufmotiv. Vorurteile schwinden. Und mit gut ausgestatteten Modellen, wettbewerbsfähigen Preisen und einem immer stärkeren Netzwerk sind BYD, MG, Omoda, Jaecoo, Geely und in Zukunft auch Xiaomi bereit, Markthierarchien neu schreiben.
Die 10 günstigsten Autos des Jahres 2025
In einem zunehmend unausgewogenen Markt das Einstiegssegment ist nun auf ein Minimum reduziertSelbst die „billigen“ Modelle kosten knapp 18 Euro. Hier sind die zehn Modelle die mit Grundpreisen zwischen 13.950 und 17.900 Euro für Kaufinteressenten (relativ) erschwinglich bleiben:
- Dacia Sandero – 13.950 € | 1.0 SCe, 67 PS
- Citroen C3 – 15.240 € | 1.2 PureTech, 100 PS
- Mahindra KUV100 – 15.645 € | 1.2 Benziner, 87 PS
- FIAT Panda – 15.900 € | 1.0 Hybrid, 70 PS
- Mitsubishi Weltraumstern – 15.900 € | 1.2 Benziner, 71 PS
- EVO 3 – 16.400 € | 1.5 Benziner, 113 PS
- Kia Picanto – 16.800 € | 1.0 Benziner, 63 PS
- MG 3 – 16.990 € | 1.5 Benziner, 116 PS
- EMC Quattro – 17.700 € | 1.5 Benziner, 103 PS
- Dacia Spring (elektrisch) – 17.900 € | 45 PS, 225 km Reichweite
Wie Sie sehen können, mit Ausnahme des Sandero, die die 15-Euro-Grenze ist nur noch eine ErinnerungDas Konzept eines „sparsamen Autos“ muss überdacht werden: Heutzutage bedeutet es, Kompromisse bei Ausstattung, Leistung und Größe einzugehen. Oder, immer häufiger, ganz auf den Besitz eines Autos zu verzichten.
