Electrolux steht unter Schock: Das Unternehmen kündigt 1.700 Entlassungen an, halbiert die Produktion und schließt sein Werk in Cerreto d'Esi. Ein achtstündiger landesweiter Streik hat begonnen.

Bei Electrolux, dem multinationalen Haushaltsgerätehersteller, bricht ein Sturm los. Das Unternehmen hat 1.700 Entlassungen und die Schließung seines Werks in Cerreto d'Esi in der Region Marken angekündigt. Vierzig Prozent der Beschäftigten sind von Arbeitsplatzverlust bis Ende des Jahres bedroht. Die Gewerkschaften rufen zu einem landesweiten Streik auf; im Ministerium finden derzeit Gespräche statt.
Whirlpool bietet 800 Millionen Dollar zur Schuldenreduzierung und zur Bewältigung der Zölle. Der chinesische Konzern Galanz ist ebenfalls aktiv.

Der Hausgerätehersteller plant einen Börsengang im Wert von 800 Millionen US-Dollar, unterstützt von bedeutenden Finanzpartnern, um Schulden abzubauen und Innovationen sowie Automatisierung zu finanzieren. Sinkende Gewinnmargen, ein gesättigter Markt und die Unsicherheit bezüglich Zöllen belasten das Unternehmen.
Die metallverarbeitende Industrie befindet sich in einer Krise, wie der Gewerkschaftsverband Fim-Cisl mitteilt: Über 115 Beschäftigte sind betroffen. Am stärksten betroffen sind die Automobil- und Stahlindustrie.

Die italienische Metallindustrie steuert dem Jahr 2025 in einer Krise entgegen: Die Arbeitslosenunterstützung steigt, und Unternehmen kämpfen ums Überleben. Laut FIM-CISL (Italienischer Verband der Arbeitnehmerentschädigungsempfänger) machen die Energiekosten und der eingeschränkte Zugang zu Krediten gezielte Industriepolitiken dringend erforderlich.
Haushaltsgeräte: Die EU-China-Herausforderung: Europa schlägt zurück

Applia Europe fordert von Brüssel einen dringenden Aktionsplan zum Schutz von Industrie und Einzelhandel vor JD.com, Shein und Temu: unlauterer Wettbewerb, Dumping, sensible Daten und neue Übernahmeangebote im europäischen Risikospiel zwischen Fnac Darty, Ceconomy und den globalen Giganten.
Haushaltsgeräte, der Sektor der weißen Waren erholt sich: Electrolux setzt Entlassungen aus und nimmt die Einstellung von Mitarbeitern in Italien wieder auf.

Electrolux verzichtet auf Entlassungen und stellt neue Mitarbeiter ein. Die Produktion von Haushaltsgeräten in Italien wächst um 5 %, und die Geräteprämie – sofern sie verlängert wird – könnte die Erholung festigen. In den USA hingegen baut Whirlpool Stellen im Topmanagement ab, während in Europa …
Beko, vorläufige Vereinbarung mit dem Ministerium: 1.284 Entlassungen (und nicht 2), das Werk Siena an Invitalia. Alle Details

Über Nacht wurde zwischen den Gewerkschaften, dem Ministerium und Beko eine vorläufige Vereinbarung getroffen, um die Produktion in den italienischen Fabriken des türkischen Unternehmens aufrechtzuerhalten. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen bis 2 fast 2025 Entlassungen prognostiziert. Nun dürften es stattdessen 1.284 der insgesamt beschäftigten Mitarbeiter sein.
Beko, Betriebsstreit ins Stocken geraten: zu viele Entlassungen, Einigung in weiter Ferne und Siena auf dem Weg zur Schließung. Das Ministerium: „Wir suchen einen neuen Investor“

Bei Beko stagniert der Streit weiterhin und die Gewerkschaften zeigen sich unzufrieden. Nächstes Treffen am 2. April. „Ohne eine echte Verpflichtung, die Entlassungen ausschließt, ist eine Einigung unmöglich.“ Der türkische Multi schweigt. Das Ministerium: Auf der Suche nach einem neuen Investor…
Haushaltsküche und Geschirr, eine ungleiche Herausforderung für die EU: Bei den Einfuhrzöllen hat China bereits gewonnen. Barazzoni spricht (Fiac)

Interview mit Andrea Barazzoni: Der Präsident von Fiac und Chef des historischen Familienunternehmens prangert den ungleichen Wettbewerb zwischen chinesischen und europäischen Haushaltswaren an. Mit chinesischen Zöllen von 18 % gegenüber 3,2 % in der EU werden italienische Exporte behindert, während Billigprodukte…
Whirlpool, Gilles Morel bereit zum Abgang nach dem Verkauf von Arcelik an die Türken: Was sich jetzt in der Welt der großen Haushaltsgeräte ändert

Gilles Morel, Präsident von Whirlpool EMEA, ist seit April 2019 im Amt und soll kurz davor stehen, einen Schritt zurückzutreten. Die Rolle des „Big Boss“ Bitzer. Neue große Namen an der Macht: Türken, Chinesen, Inder und Malaysier, was passiert jetzt? Die Risiken für die Gewerkschaftsbeziehungen
Haushaltsgeräte und grüner Führerschein, die Wut des Fachhandels: „Europa muss aufhören, seine Regulierungsbulimie auf uns abzuladen“

Der Protest der spezialisierten Elektronikhändler, sprechen Scozzoli und Rossi, beim Aires-Gipfel (Euronics, Mediaworld und Unieuro): „Am 20. März werden wir in Brüssel unsere Stimme gegen die Übertragung der Verpflichtung zur Zertifizierung ökologischer Nachhaltigkeit auf den europäischen Einzelhandel erheben.“ des ganzen…