Piazza Affari schließt dank der „Auferstehung“ der Banken und der Ölgewinnung mit einem kräftigen Anstieg ab. In Mailand legte der Ftse Mib-Index um 2,5 % auf 16.778 Punkte zu, deutlich mehr als die anderen Indizes: Madrid stieg um 1,33 %, Frankfurt +0,94 %, Paris +0,72. London +0,59 %.
Die Erholung wurde durch die Veröffentlichung einer Reihe von Daten zur Wirtschaftstätigkeit im Euro-Währungsgebiet erleichtert,
Der zusammengesetzte PMI von Markit stieg im August den zweiten Monat in Folge leicht an. Die heutigen Daten zeigen, dass die Auswirkungen des Brexits zugegebenermaßen kommen werden, aber vorerst nicht absehbar sind.
Der Spread der 10-jährigen Bundesanleihe stieg auf 124 Basispunkte (+4 Basispunkte im Vergleich zum gestrigen Schlusskurs).
Öl erholte sich erneut aufgrund der Auswirkungen von Gerüchten über die Bereitschaft des Iran, ein Einfrieren der Ölproduktion in Betracht zu ziehen. Auch die Nachrichten aus Nigeria wiegen schwer: Die Verwundung (vielleicht die Eliminierung) des Anführers von Boko Haram könnte die Ölindustrie des afrikanischen Giganten wieder in Gang bringen. Brent stieg um 1,5 % auf 49,9 Dollar. Eni +1,3 % und Saipem +4,6 % sind gestiegen.
Sie stand im Mittelpunkt Unicredit +6,6 %, wodurch die Verluste vom Freitag ausgeglichen wurden. Die Rallye hat mehrere Gründe. In den kommenden Tagen könnte laut Reuters ein Angebot der PZU, der führenden polnischen Versicherungsgesellschaft, für die Pekao Bank eintreffen. Der von Equita-Analysten geschätzte Verkauf senkt die Erwartung einer Platzierung der FinecoBank um 7,9 %. Darüber hinaus hat Moody's den Ausblick der österreichischen Banken von negativ auf stabil hochgestuft, eine Nachricht, die auch die von der italienischen Bank kontrollierte Bank of Austria betrifft.
Intesa +5 %, Monte Paschi +3,6 % und Ubi Banca +7 % erholten sich ebenfalls stark. Bei den Versicherungen fliegen Generali +4,5 % und Unipol Sai +3,4 %.
Mediaset ist immer noch erwähnenswert +4,3% bis zu einer möglichen Einigung mit Vivendi. Telekom Italia +2 %.
Unter den Industriellen Leonardo +3,1 %, StMicroelectronics +2,7 %.
