Marokko ist mit einem Handelsvolumen von rund 750 Millionen Euro ein wichtiger Handelspartner für piemontesische Unternehmen.Um weitere mögliche Entwicklungswege für Importe und Exporte in das nordafrikanische Land zu erkunden, organisierte die marokkanische Handels- und Industrieorganisation in Italien zusammen mit Confindustria Piemonte einen Workshop-Vormittag in Turin.
„Die Handelszahlen zwischen Piemont und Marokko zeugen von einer Verbindung, die im Vergleich zu ihrem Potenzial noch begrenzt ist, sich aber entwickelt und die …“ volle Übereinstimmung mit der nationalen Strategie des Mattei-Plans für Afrika„Dies kennzeichnet Marokko als privilegierten Partner für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit der neuen Generation, die auf Investitionen, Know-how-Transfer und gemeinsamen Lieferketten und nicht nur auf traditionellen Handelsbeziehungen basiert. Italienische Direktinvestitionen im Land, die sich 2023 auf über 1,2 Milliarden Euro beliefen, bestätigen, dass unsere Unternehmen diesen Weg bereits mit Überzeugung eingeschlagen haben“, erklärte er. Giorgia Garola, Präsident von Ceipiemonte und Vizepräsident für Internationalisierung des Turiner Industrieverbandes, eröffnete die Veranstaltung.
Amalbert, Präsident der Confindustria Piemonte„Wir wollen neue Geschäftsmöglichkeiten anregen.“
Confindustria Piemonte (CEIP) vertritt zusammen mit ihren acht Regionalverbänden 6.000 Unternehmen mit 285.000 Beschäftigten in 27 Produktbranchen. Diese Unternehmen messen ihre Wettbewerbsfähigkeit täglich auf den internationalen Märkten; sie produzieren, stellen ein und entwickeln Innovationen. Um zu wachsen, müssen sie über die Landesgrenzen hinausblicken. Marokko strebt Partnerschaften und die Entwicklung von Projekten in den Bereichen Energie, Landwirtschaft und Bildung an und möchte mit diesem Tag neue, gemeinsame Geschäftsmöglichkeiten anstoßen. Denn Internationalisierung ist Teamarbeit, und deshalb arbeiten wir als System zusammen mit allen wichtigen Akteuren: der Region Piemont, CEIP, den Handelskammern, SACE, SIMEST, ICE und den Universitäten. Nur so können wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Beziehungen in neue Investitionen und konkrete, nachhaltige Initiativen münden“, erklärte er. Andrea Amalberto, Präsident der Confindustria Piemonte.
„Marokko wächst heute in einem sehr rasanten Tempo, das mit dem Europas nicht vergleichbar ist“, betonte er außerdem. Marouan El Mansoub, Präsident der marokkanisch-italienischen OrganisationDer Bericht erläutert das umfangreiche Investitionsprogramm des Königreichs zur Modernisierung von Häfen, Eisenbahnstrecken, Autobahnen, Gesundheitseinrichtungen und erneuerbaren Energien. Die marokkanische Regierung hat ein vielfältiges System von Anreizen und Projektaufrufen ins Leben gerufen, bei deren Einholung die Organisation unterstützt. Dazu gehören auch nicht rückzahlbare Zuschüsse, die in einigen Regionen bis zu 40 % der Gesamtinvestitionen abdecken können.
