Europäische Industrie im Hell-Dunkel, laut Januar-Daten der erste von 2019. Was diesmal positiv überrascht, sind vor allem die Daten zur Industrieproduktion in Italien, die im neuen Jahr unerwartet wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt ist. Im Vergleich zum Monat Dezember hat sich die Zahl um eins erhöht 1,7%, der die Erwartungen von +0,1 % und die vorherigen -0,7 % berücksichtigte. Auf Jahresbasis ist jedoch die italienische Industrieproduktion Schlupf um 0,8 % was jedoch den Prognosen von -3 % und dem Ergebnis der letzten Umfrage von -5,5 % gegenüberstand. Endlich rein November-Januar-Quartal, sank die Zahl um 1,8 % im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten.
Istat erklärt diesen Anstieg der Industrieproduktion mit der Verbesserung verschiedener Sektoren darunter: Energie (+6,4 %), Konsumgüter (+2,4 %), Vorleistungsgüter (+1,0 %) und Investitionsgüter (+0,3 %). „Kalenderbereinigt ist der Index im Januar 2019 trendmäßig um 0,8 % gesunken (es waren 22 Arbeitstage wie im Januar 2018). Im Januar 2019 verzeichneten die um Kalendereffekte bereinigten Indizes einen deutlichen Trendanstieg für Energie (+11,7 %); Ich nehme stattdessen ab Halbfertigware (-3,3%), d.h Konsumgüter (-2,7 %) und in geringerem Maße i Kapitalgüter (-1,7%)“, schrieb das Statistische Institut.
Naja, aber nicht so krass, auch da nicht Frankreich, wo die Industrieproduktion im Januar um 1,3 % anstieg, nachdem sie im Dezember stagniert hatte, angetrieben von Investitionsgütern, Koks und Raffinerien. Insee machte es bekannt. Auch in diesem Fall liegt der Wert über den Markterwartungen, die einen leichten Rückgang erwarteten (-0,1%). Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe wuchs ihrerseits um 1 %, mehr als doppelt so schnell wie im Dezember (+0,4 %), so das transalpine statistische Institut.
Stattdessen enttäuscht die Branche Deutschland: Bestellungen in und um Berlin sie sind im Januar stark zurückgegangen, eine Kontraktion von 2,6 % in der saisonbereinigten Zahl nach dem Anstieg im Dezember mit der revidierten Zahl. Das teilte das Statistische Bundesamt Destatis mit, das für den Jahresgang einen Rückgang von 3,9 Prozent feststellt. Destatis musste seinen vorläufigen Dezember-Indikator, der ursprünglich um 1,6 % nach unten gemeldet worden war, nach oben revidieren und schließlich um 0,9 % nach oben revidieren, da große Verträge verspätet eingegangen waren.
