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Deutschland, IWF hebt BIP-Schätzungen für 2014 und 2015 an

Die internationale Institution hat ihre Wachstumsprognosen von +1,7 auf +1,9 % für 2014 und von +1,6 auf +1,7 für 2015 nach oben korrigiert, warnt aber: „Vorsicht Russland-Krise“ – Die Bundesregierung rechnet stattdessen mit einem Wachstum von 1,8 % in diesem Jahr und 2 % im nächsten.

Deutschland, IWF hebt BIP-Schätzungen für 2014 und 2015 an

Nach der schwachen Prognose Das gab die Bundesbank heute Morgen bekannt Was die BIP-Entwicklung im zweiten Quartal anbelangt, tröstet Deutschland der Internationale Währungsfonds. Tatsächlich hat das in Washington ansässige Institut seine Schätzungen des deutschen BIP von +1,7 auf +1,9 % für 2014 und von +1,6 auf +1,7 für 2015 angehoben. Die Berliner Regierung erwartet stattdessen ein Wachstum von 1,8 % in diesem und 2 % im nächsten Jahr. 

„Deutschland hat starke Fundamentaldaten – schreibt der IWF –, einen gesunden Haushalt, eine solide Haushaltslage und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit. All dies hat zusammen mit entgegenkommenden finanziellen Bedingungen und einem robusten Arbeitsmarkt die Erholung unterstützt.“

Der Fonds präzisiert jedoch, dass „die mittelfristigen Wachstumsaussichten durch einen immer noch schwachen internationalen Kontext, durch die Ungewissheit über zukünftige Energiekosten und durch demografische Veränderungen begrenzt bleiben“; Darüber hinaus „könnte eine Zunahme der geopolitischen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland Deutschland treffen. In dem Szenario, in dem Spannungen zu Unterbrechungen der Energieversorgung führen, wäre Deutschland insbesondere von seiner starken Abhängigkeit von russischem Öl und Gas stark betroffen.“

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