Europäische Preislisten unter Druck. Nicht nur für die Einbrüche, immer noch über dem Prozentpunkt, sondern auch für die technischen Probleme. Seit dem Vormittag sind an den Märkten von Paris, Amsterdam, Brüssel und Lissabon die jeweiligen Referenzindizes – Cac40, Aex, Bel20 und Ps120 – nicht mehr verfügbar, auch wenn der Handel regulär weitergeht. Das teilte Nyse Euronext mit, das französisch-amerikanische Unternehmen, das die Plattform verwaltet, die neben der New York Stock Exchange die vier europäischen Börsen zusammenführt.
Die Störungen treten in einer Hochspannungsphase an den Märkten auf. Heute, zum dritten Mal in Folge, stehen die Listen vor schweren Verlusten, insbesondere im Bankensektor. Noch immer bestehen weitverbreitete Befürchtungen über eine mögliche Ansteckung des Schuldenrisikos in den Peripherieländern des Euro-Währungsgebiets.
