Am frühen Nachmittag verlor der Regionalindex MSCI Asia Pacific in Hongkong 1,2 %. Nach der Veröffentlichung von US-Arbeitsmarktdaten sind Bedenken über eine bevorstehende Reduzierung der geldpolitischen Anreize wieder aufgetaucht, während die Angst vor einer geldpolitischen Straffung in China anhält.
Beide Befürchtungen scheinen jedoch übertrieben: die in Bezug auf China, weil die Behörden einfach versuchen, ein Wachstum zu bremsen, das ein unausgereiftes Finanzsystem belastet; Wie im Fall der USA im Jahr 2007 wächst ein „Schattenbankensystem“, das noch größer ist als das offizielle. Um zu verhindern, dass der Schaden, der die USA und die Welt in die Große Rezession gestürzt hat, weiter entsteht, muss sich das chinesische Wachstum verlangsamen. Im Falle der USA waren die Daten vom Freitag weniger brillant, als es scheint: Insbesondere wenn die Arbeitslosenquote unverändert blieb, verschlechterten sich alle anderen Messgrößen für die Arbeitsunterauslastung, was es unwahrscheinlicher macht, dass der Stimulus bald reduziert wird.
Der Dollar legt derweil wieder zu: Der Euro notiert knapp über 1,28 und der Yen bleibt deutlich über 100. Gold kann die Niveaus der letzten Tage nicht halten und fällt auf 1218 $/Unze zurück. Öl klettert aus geopolitischen Gründen immer noch auf 103,6 (WTI), aber andere Rohstoffe – Metalle – verlieren an Boden.
http://www.bloomberg.com/news/2013-07-07/hong-kong-australia-equity-futures-drop-on-fed-tapering-concern.html http://www.bloomberg.com/news/2013-07-07/abe-to-defy-history-in-stocks-rally-after-vote-chart-of-the-day.html http://www.bloomberg.com/news/2013-07-08/india-s-rupee-plunges-to-record-as-fed-risk-may-worsen-outflows.html
