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Spotify ist trotz Verlusten 4 Milliarden wert

Der Wert der Musik-Streaming-Plattform steigt von 3 auf 4 Milliarden, auch wenn die Gewinne noch nicht da sind - Auch Wettbewerber erleben eine ähnliche Situation - Umsätze steigen, aber Unternehmen investieren gewaltig, um das Angebot zu bereichern - Will Page von Spotify versichert: " langfristig werden die Einnahmen viel höher sein".

Spotify ist trotz Verlusten 4 Milliarden wert

Im Moment gibt es keine Gewinne, aber der Wert von Spotify – der Webplattform, die Musik auf Abruf anbietet – könnte von 3 auf etwa 4 Milliarden Dollar steigen.

Laut dem Wall Street Journal hat die Musik-Streaming-Site 250 Millionen US-Dollar von einer Gruppe von Investoren unter der Führung von Technology Crossover Venture gesammelt. Mit den neuen Mitteln möchte Spotify den Internationalisierungsprozess beschleunigen. 

Die Plattform ist bereits in 32 Ländern zu Hause, darunter Italien und vor allem die USA, wo der französische Konkurrent Deezer 2014 landen will. Nun sollen weitere Märkte wie Japan erobert werden.

Das schwedische Unternehmen steht Gegnern wie dem bereits erwähnten Deezer und dann Pandora Media, Apples iTunes Radio und unter anderem Google gegenüber, das die Einführung eines ähnlichen Dienstes vorbereitet.

Jeder will ein Stück vom Kuchen abhaben, der jedes Jahr größer wird. Laut einer Studie von Abi Research überstiegen die Einnahmen von Abonnenten in diesem Jahr 5 Milliarden US-Dollar, gegenüber 46 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018.

Der anhaltende Krieg in der Branche schmälert die Gewinne, und Gruppen investieren immer mehr, um das Angebot zu bereichern. Spotify, das 435 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftete, musste im vergangenen Jahr Verluste hinnehmen. Der Rivale Pandora, der an der Börse mit 5,7 Milliarden Dollar bewertet wird, befindet sich in der gleichen Situation. Der Dienst, der stark in seinen Katalog und sein Marketing investierte, beendete das dritte Quartal mit einem Verlust von 1,7 Millionen US-Dollar gegenüber einem Gewinn von 2,1 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Umsatz um 50 % auf über 180 Millionen US-Dollar.

Das Phänomen Musik-Streaming stehe erst am Anfang, versichert Will Page, Chefökonom von Spotify, „langfristig werden die Gewinne aus dem Dienst deutlich höher ausfallen“.

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