Teilen

FIRSTonline Banner

Pekings Zukunft wird nicht nur von der Technologie abhängen. Aber auch und vor allem aus dem Wasser

Das fortschreitende Austrocknen seines längsten Flusses und die wachsenden Bedürfnisse der Industrien, nicht zuletzt der Lebensmittelindustrie, werden dem chinesischen Wachstum eine erzwungene Wendung geben.

Pekings Zukunft wird nicht nur von der Technologie abhängen. Aber auch und vor allem aus dem Wasser

China strebt danach, im Hinblick auf erneuerbare Energien „grün“ zu werden, doch derzeit trocknen große Gebiete im Zentrum und Osten des Landes aufgrund einer langanhaltenden Dürre aus. Der Jangtsekiang, der „blaue Fluss“ und längste Wasserstraße Asiens, ist stark geschrumpft, und das „Land der Fische und des Reis“, wie das Gebiet um den Honghu-See genannt wird, droht den Verlust von Ernten. China braucht nicht nur Investitionen in erneuerbare Energien, sondern auch in Wasserressourcen. Die turbulente industrielle Entwicklung verbraucht viel Wasser und die veränderten Ernährungsgewohnheiten erfordern Ressourcen für die Landwirtschaft und Weideflächen. Dies sind einerseits Indikatoren für die Fragilität, andererseits aber auch ein unaufhaltsamer Investitionsbedarf, der neben dem „Wachstumswillen“ des Landes auch dem Wachstumsimperium zugrunde liegt. China ist wie ein Fahrrad: Wenn es anhält, fällt es.
http://www.chinapost.com.tw/china/national-news/2011/05/31/304382/Chinas-land.htm

Veröffentlicht in: Welt

Bewertung