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Pharma: Bayer und Roche über den Erwartungen

Im ersten Quartal verzeichnete der deutsche Gigant einen Gewinnanstieg um 38 % auf 2,1 Milliarden Euro, ein Ergebnis, das es ihm ermöglicht, seine Schätzungen für das Gesamtjahr anzuheben – Der Schweizer Konzern hingegen verzeichnete einen Umsatz, der höher war als der der Analysten Prognosen – Gewinne fallen stattdessen für Astrazenca

Pharma: Bayer und Roche über den Erwartungen

Bayer schließt das erste Quartal 2017 mit einem um 38 % auf 2,1 Milliarden Euro gesteigerten Nettogewinn ab. Der Umsatz hingegen wuchs um 12 % auf 13,2 Mrd. Diese Ergebnisse haben es ermöglicht, die Schätzungen zur Entwicklung für das Gesamtjahr nach oben zu revidieren: Jetzt prognostiziert der Konzern, der immer noch versucht, die Fusion mit Monsanto abzuschließen, einen Umsatz von 51 Milliarden, von den bisher erwarteten 49.

Positiv vierteljährlich auch für Roche, dessen Umsatz um 4 % auf 12,9 Milliarden Schweizer Franken (entspricht 11,9 Milliarden Euro) stieg. Analystenschätzungen stoppten bei 12,70 Milliarden. Die Division Pharma erzielte vor allem dank der Entwicklung in den USA eine Umsatzsteigerung von 4% auf 10,1 Milliarden Franken. Untermauert wurde das Ergebnis durch die neuen Krebstherapien, aber auch durch die bekanntesten Medikamente. Angesichts dieser Zahlen hat Roche seine Ziele für das Gesamtjahr 2017 bestätigt.

AstraZeneca Stattdessen sank der Gewinn im ersten Quartal um 17 %, da die Verkäufe des cholesterinsenkenden Medikaments Crestor in den Vereinigten Staaten aufgrund der Konkurrenz durch Generika zurückgingen. Der Nettogewinn betrug 537 Millionen US-Dollar, während der Umsatz um 12 % zurückging. Der Auftragsrückgang für das Medikament Crestor betrug 45 %.

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