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Argentinische Anleihen, Buenos Aires weist den US-Satz zurück

Das New Yorker Berufungsgericht weist die Berufung Argentiniens gegen die Entscheidung zurück, 1,4 Milliarden US-Dollar an die beiden Fonds von Paul Singer zu zahlen – Wenn Argentinien sofort 1,5 Milliarden US-Dollar an die amerikanischen Fonds zahlen muss, wird das Land gezwungen sein, weitere 43 Milliarden an die Gläubiger zu zahlen, die sich daran gehalten haben das erste Angebot

Argentinische Anleihen, Buenos Aires weist den US-Satz zurück

Seit der Zahlungsunfähigkeit von 2011 sind mehr als zehn Jahre vergangen, doch ist die Affäre um argentinische Anleihen, die italienische Sparer viel Geld verloren hat, noch nicht zu Ende. Letzte Woche wies das New Yorker Berufungsgericht die Berufung Argentiniens gegen die Entscheidung zurück, 1,4 Milliarden Dollar an die beiden Fonds von Paul Singer zu zahlen. Diese beiden Fonds (Elliot Management Corp und Aurelius Capital Management LP) gehören zu den wenigen, die sich nicht an die Umschuldungsangebote von 2005 und 2010 gehalten haben. Das für Kirchners Land ungünstige Urteil sieht dies vorEröffnung eines dritten Umschuldungsplans durch den Sicherungstausch für Gläubiger, die noch gut 7 % der sogenannten „Tango-Bonds“ besitzen.

Das erstinstanzliche Urteil wurde bestätigt auf der Grundlage der Gleichbehandlung der Anleihegläubiger. Argentinien hingegen argumentierte, wenn die Investoren Recht hätten, würde das Prinzip der Souveränität des Landes verletzt und anschließend ausgegebene Anleihen wären ebenfalls dem Ausfallrisiko ausgesetzt.

Die endgültige Entscheidung liegt beim US Supreme Court. Gestern gab Wirtschaftsminister Hernan Lorenzino bekannt, dass trotz des Urteils die gleichen Bedingungen, die mit denjenigen vereinbart wurden, die den Umstrukturierungsplan akzeptiert haben, für amerikanische Fonds anerkannt werden. Wenn Argentinien, wie von den Richtern des Berufungsgerichts gefordert, sofort 1,4 Milliarden Dollar an amerikanische Gelder zahlen muss, wird das Land gezwungen sein, weitere 43 Milliarden an die Gläubiger zu zahlen, die sich an das erste Angebot gehalten haben (für das Prinzip der Parität der Behandlung).

Präsidentin Cristina Fernandez hat bereits einen auf den Tisch gelegt Vorschlag zum Anleihetausch, was es Buenos Aires ermöglichen würde, die Zahlungsfristen zu verlängern und vor allem neue Verfahren vor ausländischen Gerichten zu vermeiden. Im Gefolge dieser Aussage verzeichneten fünfjährige CDS einen Sprung von 350 Basispunkten.

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