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Am 15. Juni feierten die Aktienmärkte das US-Iran-Abkommen, den Ölpreisverfall und die Erholung der KI-Aktien an der Nasdaq. Der Piazza Affari erreichte die Marke von 52 Punkten.

Der Friedensprozess zwischen den USA und dem Iran sowie die künstliche Intelligenz sorgten zusammen mit dem Ölpreisverfall und der Erholung von Gold und Silber für einen ereignisreichen Handelstag an den europäischen und insbesondere den US-amerikanischen Aktienmärkten. SpaceX legte um weitere 8 % zu. BTP Italia verzeichnete einen guten Auftaktgewinn.

Am 15. Juni feierten die Aktienmärkte das US-Iran-Abkommen, den Ölpreisverfall und die Erholung der KI-Aktien an der Nasdaq. Der Piazza Affari erreichte die Marke von 52 Punkten.

Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist nun in trockenen Tüchern und dürfte den Aktienmärkten in der ersten Handelssitzung der Woche, von Europa bis in die Vereinigten Staaten, einen positiven Start bescheren. Der Nikkei in Tokio eröffnete den Punktereigen mit einem Anstieg von bis zu 5 %. Mailand +0,66 %, Paris +0,4 %, London zum Handelsschluss -0,3 %, Frankfurt +1 %, Dow Jones +1,2 %, Nasdaq Composite Index +2,8 %, S&P 500 +1,8 %Der beste Performer ist daher der Nasdaq, der Index der Technologieaktien, denn der zweite wichtige Treiber des Tages ist neben dem Frieden im Nahen Osten die Rallye im Bereich der künstlichen Intelligenz: Der Neueinsteiger SpaceX legt um weitere 8 % zu, Micron um 10 %, Sandisk um 6 %, Nvidia um 2,7 % und AMD um 8 %.

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Auch die Aktien von Tourismusunternehmen erholen sich an der Nasdaq. Der Euro gewinnt gegenüber dem Dollar an Wert.

Zu den Aktien mit der besten Performance an der Nasdaq zählen außerdem Doordash (+11 %) und die Wiederbelebung des Tourismus- und Reisesektors, die durch die Aussicht auf eine Rückkehr zur Normalität im Nahen Osten und folglich auch für Fluggesellschaften mitten in der Hochsaison im Sommer beflügelt wird: Booking (+6 %), Airbnb (+5 %). Unter den traditionellen großen Technologieunternehmen sind Google und Meta mit jeweils 3 % die Spitzenreiter.Bemerkenswert ist auch der Wiederaufschwung von Bitcoin, der zwar mit 66.600 US-Dollar im Vergleich zu vor einigen Wochen weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau liegt, aber nun um 4 % gestiegen ist. Apropos Währungen, Der Euro gewinnt gegenüber dem US-Dollar an Wert und der Wechselkurs liegt wieder bei 1,16..

Rohstoffe: Öl erreicht 80 Dollar, Gold und Silber legen zu

Die erste wichtige Folge des US-Iran-Abkommens ist der Einbruch der Ölpreise, die in den letzten Wochen bereits nach einem Höchststand von über 100 Dollar gefallen waren, und heute Die Rohölsorten Brent und WTI verloren jeweils weitere 5 %.Die erstgenannte Sorte kostet jetzt 83 US-Dollar pro Barrel, die letztgenannte 80 US-Dollar pro Barrel. Allein im letzten Monat hat der Ölpreis ein Viertel seines Wertes verloren, doch die Bilanz seit Jahresbeginn ist weiterhin positiv: 40 % für WTI und 36 % für Brent. Europäisches Erdgas ist unter 43 Euro pro Megawattstunde gefallen und hat damit fast 10 % eingebüßt. Silber erreicht wieder 70 Dollar pro Unze Und Gold legt heute um mehr als 3 % zu und notiert über 4,300 US-Dollar pro Unze.

Piazza Affari nähert sich 52.000 Punkten, BTP Italia startet stark

Am ersten Platzierungstag verzeichnete der neue BTP Italia Si ein Ordervolumen von 3,176 Milliarden Euro, wobei über 94.000 Kontrakte gezeichnet wurden. Der ausschließlich Kleinsparern vorbehaltene BTP Italia Si hat eine Laufzeit von fünf Jahren und eine garantierte Mindestrendite von 1,60 %. Der FTSE MIB Index erreichte einen neuen Rekordwert. mit 52.000 Punkten dank der Erfolge von Ferrari (+4 %) und Stellantis (+3,3 %) auf vier RädernBanken entwickelten sich ebenfalls sehr gut: Bper war mit +3,3 % der Spitzenreiter, gefolgt von Mediolanum mit +2,8 %, Banco Bpm mit +2,5 %, Unicredit mit +1,7 % und Generali mit +1,7 %. Der Ölpreisverfall führte zu einem Kursverlust von 4,7 % bei Eni, während der Verteidigungssektor mit einem Minus von 5,1 % bei Avio und 2,8 % bei Leonardo ebenfalls schwach abschnitt. Der Spread sank deutlich auf 73 Basispunkte, die Rendite der 10-jährigen BTP lag bei 3,68 %.

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