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Venedig, die Marciana-Bibliothek beherbergt die „Platonischen Körper“ von Lore Bert

Die Ausstellung „Lore Bert. Kunst & Wissen in den 5 platonischen Körpern“, die die Marciana-Nationalbibliothek vom 24. Juni bis 2013. November 55 in ihren monumentalen Sälen (Sansoviniana-Bibliothek) veranstaltet, gilt als Begleitveranstaltung der XNUMX. Internationalen Kunstausstellung der Biennale von Venedig.

Venedig, die Marciana-Bibliothek beherbergt die „Platonischen Körper“ von Lore Bert

Im Salone della Libreria sansoviniana ist die ortsspezifische Installation „5 Platonic Solids“ der deutschen Künstlerin Lore Bert zu sehen: ein Meer aus Papieren, in dem Lore Bert fünf geometrische Spiegelskulpturen platziert hat, auf denen ihre Kreationen auf völlig einzigartige Weise Die an der Decke angebrachten Meisterwerke der venezianischen Renaissance spiegeln sich wider. Visuell offenbaren sie den impliziten Dialog zwischen dem Werk und dem Geist des Ortes – der Bibliothek, Symbol der Kultur schlechthin – zwischen Kunst und Wissen.

Die platonischen Körper sind regelmäßige Polyeder, die die 5 Elemente darstellen – ein Thema, mit dem sich der Künstler seit 1988 beschäftigt. Das Tetraeder steht für Feuer, das Hexaeder für Erde, das Oktaeder für Luft, das Ikosaeder für Wasser, das Dodekaeder für das Universum. Abgerundet wird die Ausstellung durch elf großformatige Objektgemälde von Lore Bert, die sich auf die berühmte venezianische Architektur und Böden, auf die transzendentale Ästhetik von Immanuel Kant, auf die Poesie von Rainer Maria Rilke und auf die Göttliche Komödie von Dante Alighieri beziehen – wiederkehrende Themen im Werk von Lore Bert, denen die Künstlerin erneut Tribut zollen möchte.

Das Thema „Kunst und Wissen“ ist mit einer Konstante in Lore Berts Werk verbunden: dem Vergleich zwischen der bildenden Kunst und dem universellen Erbe großer Genies der Philosophie, Literatur, Mathematik und Astronomie. Sein Werk ist als Hommage an ihre Eroberungen gedacht und drückt Vertrauen in die Möglichkeiten des Menschen und Vertrauen in die Vernunft aus. Eine Wiederherstellung der universellen Dimension von Geist und Intellekt. In diesem Sinne steht seine Arbeit im Einklang mit dem Thema der 55. Internationalen Ausstellung La Biennale di Venezia, dem Enzyklopädischen Palast.

Lore Bert. 1936 in Gießen geboren, lebt und arbeitet sie zwischen Mainz und Venedig. Von 53 bis 57 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin. Neben Arbeiten mit Papier und Collagen hat er bis heute weltweit über 120 Environments geschaffen. Konstruktive Formen, geometrische und architektonische Elemente und Zahlen bilden sein wesentliches Formenvokabular. Texte der Poesie und Philosophie, logische Zusammenhänge, Wissenschaft, Geschichte, Qualität, universelle Zusammenhänge und das Absolute in seiner poetischen Schönheit und in seiner universellen Gültigkeit bilden den spirituellen und konzeptionellen Inhalt seines Werkes

Vom 24. Juni bis 2013. November XNUMX
Monumentale Säle der Marciana-Nationalbibliothek, Venedig
Eingang vom Correr-Museum, Napoleonischer Flügel, Piazza San Marco

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