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Thyssenkrupp verlässt Italien: Verkauft die Stahlsparte an die finnische Outokumpu

Der deutsche Eisen- und Stahlriese verkauft die Stahlsparte (und damit die italienischen Werke) an die Finnen von Outokumpu, die nun Weltmarktführer der Branche werden – Kosten der Operation: 2,7 Milliarden Euro.

Auf Wiedersehen hergestellt in Italien. Oder besser gesagt, viele Grüße ins fruchtbare Italien. Auch Thyssenkrupp, der deutsche Marktführer in der Stahlindustrie, wird Bel Paese verlassen: hat gerade den Verkauf seiner kürzlich in Inoxum umbenannten Stahlsparte an das finnische Unternehmen Outokumpu angekündigt, das damit zum Weltmarktführer in diesem Sektor wird und folglich das Stahlwerk von ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni, eines der wichtigsten europäischen Werke für Flachstahl, erwerben wird Produkte.

Die Transaktion hat einen Wert von rund 2,7 Milliarden Euro und Thyssenkrupp werden eine Minderheitsbeteiligung an Inoxum behalten und eine „erhebliche“ Barzahlung erhalten, indem sie die Pensions- und Finanzverbindlichkeiten des Unternehmens an Outokumpu übertragen, heißt es in einer Erklärung.

Mit der Übernahme von Inoxum Outokumpu wird mit einem Jahresumsatz von über 10 Milliarden Euro zur neuen weltweiten Nummer eins im Bereich Edelstahl und einen Anteil von 50 % am europäischen Markt.

In dem Deal haben Thyssenkrupp und ihr finnisches Pendant vereinbart, alle deutschen Produktionsstätten zu behalten. Keine Erwähnung jedoch für die italienischen Werke

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