Die Rezension, kuratiert von Elio Grazioli, konzipiert von MIA Fotomesse in Zusammenarbeit mit dem Regionalrat der Lombardei, wird jene Periode nachzeichnen, in der sich die Fotografie von der Mitte der sechziger Jahre bis zum gesamten folgenden Jahrzehnt von der traditionellen Sphäre, d „experimentell“ oder „ästhetisch“ der „Künstler, die Fotografie“ als zeitgenössische Kunstsprache verwenden, Untersuchungen zu Licht, Wahrnehmung, Abstraktion entwickeln und die Erforschung von Bewegungen wie Body Art und Konzeptkunst unterstützen.

Die Ausstellungsroute wird präsentiert 80 Werke von einigen der Protagonisten dieser Saison, von Ugo Mulas bis Gabriele Basilico, von Paola Mattioli bis Luigi Erba, von Nino Migliori bis Mario Giacomelli, von Gianfranco Chiavacci bis Franco Vaccari, von Mimmo Jodice bis Ketty La Rocca, von Mario Cresci bis Luigi Ghirri, wieder andere, die dokumentieren werden, wie die Veränderungen der Sprache Hand in Hand gegangen sind mit denen der Darstellung der breiteren und entscheidenderen Themen der Realität, wie der Landschaft, sowohl natürlich als auch städtisch, Körper und Geschlecht, Identität und Gesellschaft.

Die Ausstellung wird eine Vertiefung haben in The Mall in Mailand während der MIA Photo Fair (19. – 22. März 2020), die italienische Messe für Kunstfotografie, auf der acht Galerien monografische Stände mit einigen der Meister anbieten, die an dieser Saison teilgenommen haben, wie Luigi Erba, Aldo Tagliaferro, Lamberto Pignotti, Gianfranco Chiavacci, Paolo Gioli, Luigi Maria Patella, Franco Fontana Michael Zaza.

Titelbild: Mario Giacomelli, Aus der Serie "Landgeschichten, 1956-1980", 1978?. Silbergelatineabzug, 29.2 x 39.4 cm. Mit freundlicher Genehmigung der Sammlung Fabio Castelli
