Teilen

FIRSTonline Banner

Lipsky (IWF): Um die Inflation einzudämmen, muss Peking den Yuan aufwerten lassen

Der vorläufige Leiter des Fonds betonte auch die Bedeutung des Wachstums des chinesischen Inlandsverbrauchs zur Reduzierung des Handelsüberschusses

Lipsky (IWF): Um die Inflation einzudämmen, muss Peking den Yuan aufwerten lassen

Der Internationale Währungsfonds hat China aufgefordert, den Yuan weiter aufwerten zu lassen, um seine Wirtschaft wieder ins Gleichgewicht zu bringen, und schlägt den Einsatz orthodoxerer Instrumente wie Zinssätze vor, um die Inflation zu bekämpfen. Die Aufforderung kam vom Interimsleiter des Finanzinstituts John Lipsky während einer Pressekonferenz, die heute in Peking stattfand. Lipsky wiederholte auch, dass der Yuan mit der Zeit in die Sonderziehungsrechte (SZR) aufgenommen werden könnte, eine vom IWF verwendete Rechnungseinheit, deren Wert heute durch Dollar, Euro, Pfund und Yen bestimmt wird. Lipsky unterstrich auch die Bedeutung des Wachstums des chinesischen Inlandsverbrauchs für die Verringerung des Handelsüberschusses Pekings und unterstrich, wie die jüngsten Reformen zur Erhöhung des Familieneinkommens und zur Verbesserung der sozialen Sicherheitsnetze in die richtige Richtung gehen. Der Fonds lobte in einer Stellungnahme auch die bisherigen Bemühungen in Richtung einer kontrollierteren Geldpolitik, betonte jedoch, dass die Gefahr einer Blasenbildung noch nicht vollständig gebannt sei.

Veröffentlicht in: News

Bewertung