DRACHEN, DIE DEN MARKTPLATZ BRENNEN +4 %. BANKEN FLIEGEN, BREITEN SICH BEI 473 BP AUS
Abrupter Kurswechsel auf der Piazza Affari nach den Worten von Mario Draghi. Am Mittag erreichten die Worte des Notenbankers die Operationssäle: „Die EZB ist bereit, alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu schützen. Und glauben Sie mir, das wird reichen."
Sicherlich reichte die Rede des Notenbankers aus, um den Bullenlauf auszulösen: Innerhalb einer Stunde wurde Piazza Affari von einer kräftigen Kaufwelle erfasst, die in einem „dünnen“ Markt für einen Anstieg von rund 4 Prozent sorgte. Um 13 Uhr stieg der Ftse/Mib-Index um 15 % über den Höchststand von 3,98 Punkten (13, um genau zu sein). Die Reaktion von London +13.003 %b und Frankfurt +1.04 % war signifikant, wenn auch weniger lebhaft (in negativem Boden am Morgen nach Moody's negativem Ausblick auf Banken). Der Pariser Cac steigt um 1,92 %, mehr als Madrid +2,02 %.
Nicht weniger beeindruckend der Rückgang des Btp/Bund breitete sich auf 473 Basispunkte aus. Logische Reaktion, nachdem Draghi darauf hingewiesen hatte, dass das Ziel der Abkühlung des Spreads „im Mandat der EZB liegt, soweit die Höhe dieser Risikoprämien die korrekte Übermittlung geldpolitischer Entscheidungen verhindert“.
Alle 40 Aktien im Ftse/Mib-Korb befinden sich im positiven Bereich. Die Wiederherstellung richtet sich nach Bankwerten: Unicredit + 7,19% Intesa +6,95 %. Folgend Banco Popolare + 5,43% Mps +5,46 % , Mediobanca +4,24 %. Ubi erzielt +4,5 %. Nicht weniger bedeutsam ist die Erholung von Generali +5,72 %. Der Schuss in den Arm kommt besonders zielgerichteten Titeln zugute, wie z Mediaset +5,47 %. Weniger Auswirkungen für Telecom Italien +1,3 % und Fiat +1,4 %, was den Negativtrend des Vormittags jedenfalls umkehrt.
