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Commerzbank ergreift Gegenwehr gegen Unicredit: Verdoppelung der Dividende und Rückkauf von 400 Millionen zum Schutz der Aktionäre

Mit einem Gewinnanstieg von 20 Prozent und einer Ausschüttungsquote von 71 Prozent bereitet sich das deutsche Institut darauf vor, seine Unabhängigkeit zu verteidigen und das Vertrauen der Anleger zu festigen. Der neue Strategieplan wird am 13. Februar vorgestellt

Commerzbank ergreift Gegenwehr gegen Unicredit: Verdoppelung der Dividende und Rückkauf von 400 Millionen zum Schutz der Aktionäre

Commerzbank errichtet Hürden, um seine Unabhängigkeit zu wahren und die Aktionäre abzuschirmen. In einer Zeit, in der der Fokus auf dem Möglichen liegt Die Schritte von UniCreditgeht das deutsche Institut auf Nummer sicher, präsentiert sich mit soliden Zahlen und einem wichtigen Versprechen für die Aktionäre: einer Dividendenregen und ein robustes Rückkaufprogramm.

Commerz schließt 2024 mit Rekordgewinn und steigendem Umsatz ab

Die Commerzbank verzeichnete einen starken Anstieg Gewinne, die 2,68 Milliarden Euro erreichte, was einem Sprung von 20 % gegenüber 2023 entspricht. Einnahmen Der Zuwachs belief sich auf 6 % auf 11,11 Milliarden Euro, vor allem aufgrund der überraschenden Steigerung der Nettoprovisionserlöse, die um 7 % auf 3,64 Milliarden Euro stiegen.

Der Haupttreiber der Leistung war das Wachstum von Nettoprovisionen, das mit einem Plus von 7 % die Prognosen übertraf. Der Zinsspanne blieb mit 8,33 Milliarden Euro (im Vergleich zu 8,37 Milliarden im Vorjahr) weitgehend stabil. Ein weiteres positives Zeichen ist die Verbesserung der Effizienz: Die Kosten-Ertrags-Verhältnis auf 59 % (von 61 % im Jahr 2023), während die RoTE (Return on Tangible Equity) stieg auf 9,2% und übertraf damit deutlich das Mindestziel von 8% sowie den Vorjahreswert von 7,7%.

Donnerstag Februar 13 wird am vorgestellt neuer strategischer Plan, doch mittlerweile hat die Bank ihre Karten bereits auf den Tisch gelegt.

Dividenden verdoppelt und Aktienrückkauf im Wert von 400 Millionen zum Schutz der Aktionäre

Die Commerzbank konzentriert sich konsequent auf Dividenden die Bindung zu den Aktionären zu stärken: Es wird ein Vorschlag gemacht Auszahlung von 71% des Nettogewinns abzüglich AT1-Coupons, mit einem Dividende di 0,65 € je Aktie (fast das Doppelte der 0,35 Euro, die im Jahr 2023 ausgeschüttet wurden). Aber das ist noch nicht alles: Der Verwaltungsrat genehmigte auch eine neue Einkaufsprogramm der eigenen Aktienmit einem Maximalwert von 400 Millionen Euro.

Der Rückkauf, der bereits die Genehmigung der BaFin (der deutschen Aufsichtsbehörde) und der EZB erhalten hat, wird nach der Veröffentlichung der Ergebnisse 2024 beginnen und bis zur Hauptversammlung Mitte Mai 2025 abgeschlossen sein. Dieser Rückkauf ist der zweite Tranche des dritten Rückkaufprogramms der Bank, nach Abschluss der ersten Tranche in Höhe von 600 Millionen Euro im Januar 2025.

Insgesamt erhalten die Commerzbank-Aktionäre für das Jahr 2024 eine Dividende von XNUMX Milliarden Euro. Kapitalrückzahlung von rund 1,73 Milliarden Euro, was 71 % des Nettogewinns (nach Abzug der AT1-Coupons) entspricht.

Es ist nicht schwer, hinter diesen Bewegungen eine klare Botschaft an Unicredit, das einen Anteil von 28 Prozent an der deutschen Bank hält, unter anderem über Derivate. Durch die Erhöhung der Dividende und die Rückkäufe von Aktien stärkt Commerz seine Position und verteidigt seine Unabhängigkeit. Damit zeigt das Unternehmen, dass es bereit ist, den Wert für die Aktionäre zu schützen und etwaige Übernahmeversuche abzuwehren.

Bemerkungen

„Wir haben unser Versprechen der Kapitalrückzahlung an unsere Aktionäre übertroffen“, sagte der CEO Bettina Orlopp und fügte hinzu: „Durch konsequentes Kostenmanagement und die Konzentration auf Wachstumsinitiativen konnten wir den Nettogewinn im letzten Geschäftsjahr deutlich steigern.“ Mit Blick auf die Zukunft fügte Orlopp hinzu: „Dank erhöhter Profitabilität und neuer Wachstumsinitiativen werden wir unsere Kapitalrendite in den kommenden Jahren weiter steigern. Die Commerzbank ist und bleibt ein interessantes Investment“, so der Vorstandsvorsitzende abschließend.

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