Sac Capital, der in der Finanzwelt bekannte Hedgefonds, hat nach dem Eingeständnis seiner Schuld am Insiderhandel und nach monatelangen Verhandlungen eine Einigung mit dem US-Justizministerium erzielt. Es muss 1,8 Milliarden Dollar zahlen, einschließlich der 600 Millionen, die bereits im März an die Securities and Exchange Commission gezahlt wurden. Eine Rekordstrafe in der Geschichte von Insiderhandelsfällen für die vom Milliardär Steven Cohen gegründete Gruppe.
Die Vereinbarung verhindert, dass der Hedgefonds mit Geldern Dritter umgeht. Tatsächlich wird Sac Capital zu einem sogenannten „Family Office“. Die heute erzielte Einigung rettet keine Einzelpersonen, an denen weiterhin potenzielle Anklagen hängen bleiben.
