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Umsatzsteuer- und Einkommensteuerreform: Abschied von Saldo und Anzahlung

Der Direktor der Agentur der Einnahmen, Ernesto Maria Ruffini, schlägt – in einem Interview mit Corriere – eine gigantische Vereinfachung für Selbständige, Freiberufler und Mehrwertsteuernummern vor

Umsatzsteuer- und Einkommensteuerreform: Abschied von Saldo und Anzahlung

Abschaffung des Saldo- und Anzahlungssystems für Mehrwertsteuer und Irpef, die Bildung von Steuergutschriften zu vermeiden und daher auf Rückerstattungen zu warten. Dies ist der Vorschlag von Ernesto Maria Ruffini, Direktor vonEinnahmenagentur, im Interview mit Corriere della Sera.

Was die Steuernummer eins auf den Tisch legt, ist radikal Vereinfachung der Verpflichtungen für Selbständige, Freiberufler und Umsatzsteuer-Identifikationsnummern: Im Wesentlichen wäre es eine Frage des Passierens von einem Modell, das auf erwarteten Einnahmen basiert, zu einem Modell, das auf tatsächlichen Einnahmen basiert.

Die Idee scheint von der Regierung begrüßt worden zu sein und könnte daher zu einer der Säulen des werden Steuerreform immer wieder angekündigt.

Ruffini erklärt der Mailänder Zeitung, dass die Idee darin besteht, „ein monatliches oder vierteljährliches Abrechnungssystem der Einkommenssteuern auf der Grundlage der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben.

Auf diese Weise könnten wir "das derzeitige System der Vorschüsse und Salden überwinden - fährt der Direktor der Agentur für Einnahmen fort - das generiert die Angst, einen Vorrat besorgen zu müssen, um Steuern im Voraus zahlen zu können im Vergleich zu einem Jahr, in dem wir noch nicht wissen, wie es weitergeht, und dann für den Rest vielleicht in einen Kredit gehen mit der daraus resultierenden Erwartung einer Rückzahlung".

Ruffini versichert, dass die Steuerbehörden "einige Monate" brauchen würden, um eine solche Reform umzusetzen. Gleichzeitig spekuliert er aber eine mehrstufige Anwendung: Zunächst „können nur Kleinunternehmen in vereinfachter Buchführung (bis 400 Euro Umsatz aus Dienstleistungen oder 700 Euro aus Waren) und Pauschalsteuerpflichtige (Umsatzsteuernummern bis 65 Euro Umsatz) beteiligt sein, insgesamt etwa 3 Millionen Menschen“. Danach könne das Projekt auf "Selbständige, Freiberufler und Personengesellschaften in ordentlicher Buchhaltung, noch eine Million oder so" ausgeweitet werden.

Die Einnahmenagentur könnte auch die fälligen Beträge von den Girokonten der Steuerzahler abheben, "auf freiwilliger Basis und vorbehaltlich Anpassungen - schließt Ruffini - Anders könnte es sein denselben Steuerpflichtigen, die Zahlung des geschuldeten Betrags jeden Monat oder alle drei Monate anzuordnen. Diese Vereinfachung würde auch zu einer Ausweitung der vorgefertigten Einkommensteuererklärung für diese Steuerpflichtigen führen.“

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