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Consob, Italiener fliehen vor Investitionen: 715 Milliarden verloren seit 2010

Die Krise hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Finanzportfolios italienischer Familien: Die Zahl geht aus dem statistischen Bulletin des Consob für das zweite Halbjahr hervor.

Consob, Italiener fliehen vor Investitionen: 715 Milliarden verloren seit 2010

Die Krise hat die Finanzportfolios italienischer Familien stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Daten stammen aus dem zweiten Consob Statistical Bulletin, der neuen halbjährlichen Veröffentlichung der Via Martini-Behörde. Die Momentaufnahme des bei italienischen Vermittlern in Finanzinstrumente investierten Vermögens zeigt einen starken Rückgang zwischen 2010 und 2012.

Der in Aktien, Staatsanleihen, Bank- und Unternehmensanleihen investierte Vermögensbestand von Privatkunden belief sich Ende September 2010 auf 1.981,8 Milliarden. Genau zwei Jahre später war das Vermögen in Finanzinstrumenten zu Marktwerten auf 1.269,9 Milliarden gesunken, ein Rückgang von 715 Milliarden: ein Rückgang von etwa 36 %, während die Hauptbörsen an der Piazza Affari im gleichen Zeitraum verloren 26%.

Im Detail ist das Vermögen der Privatkunden in italienischen Staatsanleihen laut den Tabellen im Consob-Bulletin von 414,3 Milliarden auf 265,4 Milliarden gesunken. Das in italienischen Aktien von 254,7 auf 101,5 Milliarden und das in Anleihen von Finanzunternehmen (insbesondere Banken) von 806 auf 478,7 Milliarden.

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