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Das Übernahmeangebot von UniCredit-Commerzbank steigt auf 10,91 % (davon Derivate mit einem Anteil von 54 %). Konflikt mit dem deutschen Management: „Schwere Anschuldigungen“.

Die Bank in Piazza Gae Aulenti reagierte scharf auf deutsche Unterstellungen bezüglich der Integrität des Bieterverfahrens: „Wir befinden uns in einem kontinuierlichen, vollkommen transparenten Dialog mit der Aufsichtsbehörde BaFin.“

Das Übernahmeangebot von UniCredit-Commerzbank steigt auf 10,91 % (davon Derivate mit einem Anteil von 54 %). Konflikt mit dem deutschen Management: „Schwere Anschuldigungen“.

Die Übernahme der Commerzbank durch UniCredit ist zu einer Einigung gekommen. erreichen 10,91 % des Kapitals der deutschen Bank (entspricht 11,38 % der Stimmrechte einschließlich eigener Aktien) gegenüber 7,58 % in der Vorwoche. Dies wurde gestern, Dienstag, den 9. Juni, im Rahmen der regelmäßigen Aktualisierungen zu der Transaktion bekannt gegeben. Die übrigen Beteiligungen, sowohl die direkt gehaltenen als auch die über Derivate getätigten, blieben unverändert, sodass sich die potenzielle Gesamtbeteiligung auf 54,09 % beläuft.

Unterdessen ist eine weitere Kontroverse entbrannt, als die italienische Bank scharf auf die Anschuldigungen der Commerzbank reagierte: „Das Management der Commerzbank hat jedes Recht, den Aktionären zu empfehlen, nicht an dem von UniCredit initiierten öffentlichen Umtauschangebot teilzunehmen.“ Sie ist jedoch nicht berechtigt, die Integrität des Bieterverfahrens zu beeinträchtigen. durch unbegründete Anschuldigungen, wonach die obligatorischen Offenlegungen von UniCredit irreführend, künstlich aufgebläht oder auf andere Weise geeignet seien, den ordnungsgemäßen Ablauf des Geschäfts unzulässig zu beeinträchtigen“, schrieb Piazza Gae Aulenti gestern Abend in einer Erklärung.

Unicredit bricht damit das Schweigen und bezieht Stellung aufgrund der „die Schwere der von der Commerzbank erhobenen Vorwürfe, die fortwährenden Mitteilungen von Quellen aus dem Umfeld der Commerzbank an die Presse“ und die „anhaltende Verbreitung zunehmend schwerwiegender und unbegründeter Informationen“. UniCredit stellt daher klar, dass „jede Andeutung, die Bank habe die Offenlegungskategorien absichtlich verwechselt, um die wahrgenommene Annahmequote des Angebots künstlich zu überschätzen, völlig unbegründet ist, sei es faktisch oder rechtlich.“

Das von Andrea Orcel geleitete Institut hat verpflichtet sich zur Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen in einem „kontinuierlichen, vollkommen transparenten Dialog mit der Aufsichtsbehörde BaFin“.Alle Derivatekontrakte wurden der Aufsichtsbehörde ebenfalls „unverzüglich“ gemeldet, und die italienische Bank betonte zudem, dass „jegliche Feststellungen der BaFin, einschließlich solcher, die sich auf den Begriff des abgestimmten Handelns oder andere Zurechnungsregeln beziehen, zu Änderungen der betreffenden Mitteilungen geführt hätten.“

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