Ein neuer Akteur könnte bald in den italienischen Bankensektor eintreten. Crédit Agricole würde die Möglichkeit prüfen erhöht seine Beteiligung an Banco Bpm. Eine Entscheidung, die zu einem Zeitpunkt fällt, an dem sich die Bank an einem Scheideweg befindet. Ein Weg, der zunehmend schwieriger zu beschreiten scheint, führt zu der dritte Pol mit MPS. Die andere Entwicklung verläuft im Moment noch ungewiss: Vielleicht steht Unicredit bald wieder vor der Tür, es könnte eine Vereinbarung mit anderen Unternehmen geben oder es könnten sogar – in der Tat – Neuigkeiten aus Frankreich eintreffen.
Crédit Agricole erwirbt 30 % der Banco BPM
Crédit Agricole ist derzeit der größte Anteilseigner der Bank mit einem 22,9 % Anteil, aber sie hat sich bereits dieEZB-Ermächtigung soll um bis zu 30 % erhöht werden. Zweite Bloomberg Das Management der Banque Verte prüft offenbar, wie es auf die aktuelle Welle von Transaktionen im italienischen Bankensektor reagieren soll. Laut einem Zeitungsbericht, der sich auf anonyme Quellen beruft, wird unter anderem eine Erhöhung der Beteiligung erwogen. Die Gespräche dauern jedoch noch an. eine Vorphase Und es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, fügten die Quellen hinzu, da zu den in Betracht gezogenen Alternativen auch die Beibehaltung des Status quo gehöre.
Alle Akteure im Bankenspiel
Am 7. Juni letzten Jahres erfolgte ein überraschender Schritt. Banco Bpm hat MPS eine Fusion unter Gleichen vorgeschlagen. Oder, um die Worte von Carlo Messina, dem CEO von Intesa Sanpaolo, selbst zu verwenden: Er schickte Siena einen LiebesbriefMan legte einen Zusammenschluss gleichberechtigter Unternehmen vor, der zur Entstehung einer Bankengruppe mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von über 50 Milliarden Euro führen würde. Am nächsten Tag wurde der Deal abgeschlossen. das schwer zu übertreffende Gegenangebot von Ca'de Sass, unterstützt von Unipol-BperEin Übernahmeangebot in Höhe von 30,6 Milliarden Euro, bestehend aus 1,6 neu ausgegebenen Stammaktien von Intesa Sanpaolo und einem Baranteil von einem Euro.
Die beiden Initiativen brachten den Bankensektor umgehend wieder in Schwung und leiteten damit die zweite Phase der italienischen Finanzmarktkonsolidierung ein. In der ersten Phase zählten MPS und Banco BPM zu den Hauptakteuren, wobei MPS unter anderem die Übernahme von … durchführte. Mediobanca und seine 13,2% Allgemeine, das zweite Angebot, das gestartet und dann zurückgezogen wurde von Unicredit was nun unter anderem auf eine mögliche Konsolidierung der Aktionärsstruktur von Lion abzielt.
Crédit Agricole könnte ebenfalls bald einsteigen, da Italien ihr wichtigster Auslandsmarkt ist, auch dank bestehender Handelsabkommen mit der Banco BPM. Durch eine Aufstockung ihrer Beteiligung könnte die Banque Verte ihre Interessen in einer Zeit großer Umbrüche besser schützen.
