Teilen

FIRSTonline Banner

Yellen: Fed-Zinserhöhung im Dezember möglich. Telekom, FCA und Anima coole Piazza Affari

Yellens Worte zu den US-Zinsen kühlen fast alle Börsen ab – Auf der Piazza Affari fällt Anima aufgrund der Wolken über dem Arca-Deal – VW-Effekt auf FCA – Niels Erklärungen bauen den spekulativen Reiz von Telecom Italia ab – Verkäufe auch auf Intesa und A2A – Cnh, Prysmian, Tod's, Banco Popolare, Moncler und Astaldi glänzen gegen den Trend.

Yellen: Fed-Zinserhöhung im Dezember möglich. Telekom, FCA und Anima coole Piazza Affari

YELLEN BREMST DAS LISTNI, VOLKSWAGEN DAS AUTO. TELEKOM, FCA UND INTESA IN TIEFE ROT

Die Straffung der US-Zinsen rückt immer näher. Gestern erklärte Janet Yellen im Zuge ihrer Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses, dass „es angemessen sein könnte, die Zinssätze in den USA im Dezember anzuheben, aber eine Entscheidung noch nicht getroffen wurde“. Aber, fügte er hinzu, "wenn die eingehenden makroökonomischen Daten mit den Schätzungen übereinstimmen, könnte das Treffen im Dezember eine echte Möglichkeit für eine Zinserhöhung sein."

Die Bestätigung des Kurswechsels der US-Notenbank trug zum Rückgang der Aktienkurse bei. Mailand schloss mit 0,65 % im Minus. Der FtseMib-Index wurde durch den Rückgang einiger Blue Chips belastet: Telekommunikation Italien -3,7% Intesa Sanpaolo -2,1 % und Fiat Chrysler -2,6 %. Auch Frankfurt liegt im negativen Bereich (–0,97 % durch den Zusammenbruch des neuen Volkswagen gelähmt). Positiv Paris +0,26 % und London +0,46 %. Flat Madrid +0,08%.

In Übersee verliert die Wall Street nach einem vorsichtigen Start ihren Vorsprung, wobei die drei Hauptindizes Dow Jones, S&P500 und Nasdaq um 0,2 % fallen. Aber die bedeutendste Reaktion betrifft den Devisenmarkt: Der Dollar wertete gegenüber dem Euro bis auf 1,0856 auf.

Die heutigen Daten bestätigen derweil die gute Entwicklung der US-Wirtschaft: Im Oktober wuchs die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft um 182, 2 mehr als von Analysten prognostiziert. Gute Vorzeichen liefert der ISM für das verarbeitende Gewerbe, im Oktober steigt er auf 59,1 Punkte, von 56,9 im Vormonat, deutlich über den Schätzungen der Analysten.

Unter den positiven Noten des italienischen Marktes sticht der Aufstieg von A Piazza Affari hervor Finmeccanica +1,6 %, nach den besser als erwarteten Ergebnissen des dritten Quartals. Der Nettogewinn für die ersten neun Monate des Jahres betrug einschließlich des Transportsektors 160 Millionen. Das Management bestätigte die Ziele für 2015.

Deutlich ansteigen Prysmian +3,6 %, Quartalsergebnisse stehen noch aus. Nach Xavier Niels Anhörung in Consob geht die spekulative Berufung weiter Telekommunikation Italien -3,7 %. Vom 21. Oktober bis gestern ist die Aktie um 23 % gestiegen. Die Vorstandssitzung zum Quartalsbericht wird für morgen erwartet. Die neue, dramatische Krise von Volkswagen -9,7%, nachdem der Konzern neue Unregelmäßigkeiten in Bezug auf 800 in Europa verkaufte Fahrzeuge und für die Dieselmotoren einiger High-End-Modelle (einschließlich Porsche) eingestanden hatte, hat sich ebenfalls ausgewirkt Fiat Chrysler -2,6%.

Im Luxus sticht der Aufstieg von heraus Tods +4 %, gefördert von HSBC, die das Rating auf „Buy from Hold“ anhob. Auch die Finanzen sind schwach. Der Verkauf geht weiter Intesa -2,1 % nach der Enttäuschung für die Daten des dritten Quartals. Auch rückläufig Mediobanca -1,2% Pop.Mailand -1,3 % und Berg Paschi -1,2 %. positiv Unicredit +0,2 %, Rebounds Bank Popolare + 0,7%.

Vertrieb auch auf Wertpapiere der Vermögensverwaltung: Azimut -1,9 %, Schlag von Anima -4,8 %. Im Luxus sticht jedoch der Aufstieg von heraus Tods +4 %, gefördert von HSBC, die das Rating auf „Buy from Hold“ anhob. 

Bewertung