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Panama Papers, Verluste von 230 Milliarden nach dem Skandal

Laut der Recherche "The value of Offshore Secrets" hätten die mehr als 26 Unternehmen weltweit, die in den Skandal verwickelt sein könnten, nach dem Leak rund 230 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung verloren - Heute Abend wurde die Seite des Konsortiums investigativer Journalisten (Icij ) werden um 20 Uhr die Namen der von Mossack Fonseca gegründeten Offshore-Unternehmen online stellen.

Panama Papers, Verluste von 230 Milliarden nach dem Skandal

Der Skandal Panama-Papiere Es kostete 230 Milliarden Dollar der Marktkapitalisierung an Unternehmen, die beteiligt sein könnten. Das geht aus der Studie „The Value of Offshore Secrets – Evidence from the Panama Papers“ hervor, die von Hannes Wagner (Bocconi Department of Finance), James O' Donovan (INSEAD) und Stefan Zeume (University of Michigan) erstellt wurde.

Obwohl die gesamte Datenbank der Eigentümer von Offshore-Unternehmen von erstellt wurde Mossack Fonseca wird erst heute Abend bekannt gegeben, das ist eine höhere Summe an Verlusten und Bußgeldern im Zusammenhang mit den Skandalen und undichten Stellen bei Home Depot, Target, Volkswagen und Enron zusammen.

Im Mittelpunkt der Studie steht die Wertentwicklung der Aktien von Unternehmen, die Niederlassungen in Panama, den Britischen Jungferninseln, den Bahamas und den Seychellen (die Gebiete, die 90 % der von Mossack Fonseca genutzten Steueroasen ausmachen) unterhalten die des restlichen Marktes: Dies ist eine Stichprobe von 26.655 börsennotierten Unternehmen in 73 Ländern mit insgesamt 543.151 Niederlassungen in 213 Gebieten.

Ungefähr 1.100 dieser Unternehmen (4,1 % der Stichprobe) haben mindestens eine Niederlassung in einem der vier Steueroasen und erlitten um das Leck herum einen Rückgang der Aktienkurse von mehr als 0,5-0,6 % gegenüber Unternehmen aus demselben Land und der gleiche Sektor, der diese Art von Engagement nicht hat. Die Summe dieser Verluste beläuft sich auf 230 Milliarden Dollar.

„Es kann durchaus sein, dass Unternehmen aus völlig legitimen Gründen Niederlassungen in Panama oder anderen Steueroasen haben“, sagt Wagner, „aber wenn man in einer Steueroase sitzt, wird das Betrügen einfacher und erhöht so den Verdacht des Marktes.“

Laut Wagner „wird es von nun an schwieriger, die zu bedienen Offshore-Unternehmen auf eine Weise, die Unternehmen für nützlich halten – ob legal oder illegal. Mit anderen Worten: Das Leck hat den erwarteten Nutzen von Offshore-Strukturen erheblich reduziert.“ Betroffen waren neben Unternehmen mit Sitz in Steueroasen auch Unternehmen jener Länder, die wichtige Politiker in den Skandal verwickelt gesehen haben, wie zIsland, da der isländische Premierminister angeblich Offshore-Zentren benutzt hat, um Finanztransaktionen zu verschleiern.

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