Il Museum für Augmented Urban Art (MAUA) kommt in den Dörfern Aielli (AQ), Diamante (CS), Santa Croce di Magliano (CB) und den Städten Favara (AG), Florenz und Cosenza an. Das Projekt wird von der Europäischen Union – Next Generation EU Fund – gefördert und vom Kulturministerium verwaltet. MAUA-Sonderedition integriert sechs neue Gebiete in die Konstellation MAUA: ein Museum ohne Wände, das die ästhetische Erfahrung des urbanen Raums neu definiert und Gemeinschaft, Innovation und partizipative künstlerische Praktiken durch Straßenkunst und Augmented-Reality-Technologie miteinander verbindet.
Nach Palermo, Mailand, Turin, Brescia und Waterford (Irland) ist das kulturelle, künstlerische und technologische Projekt MAUA – Museum of Augmented Urban Art, geboren, um die städtischen Randgebiete aufzuwerten, Ländereien in Mittel- und Süditalien, darunter Dörfer und ländliche Zentren mit einer starken künstlerischen Berufung.
Aielli (AQ)
Die im ganzen Land verstreuten Wandmalereien – das Ergebnis einer langen kulturellen Reise zwischen Straßenkunst und Astronomie – werden von einer neuen Generation digitaler Künstler mithilfe von Augmented Reality neu interpretiert.
Cosenza und Umgebung (Rogliano und Santa Maria del Cedro)
Die ausgewählten Wandgemälde, die bereits Teil eines bedeutenden Prozesses zur Erneuerung des lokalen Kontexts sind, werden zu digitalen Portalen, die neue Formen der Vision, Teilnahme und gemeinsamen Erinnerung aktivieren können.
Diamant (CS)
Als Symbol mediterraner Wandmalerei mit 400 Wandgemälden international bekannter Künstler verwandelt sich dieses Dorf in ein erweitertes Stadtmuseum, in dem die historische Berufung zur Straßenkunst auf die Möglichkeiten neuer digitaler Sprachen trifft.
Florenz
Eine historisch geschichtete, ikonische und überrepräsentierte Stadt erhält eine neue narrative Infrastruktur: Augmented Reality ist hier nicht nur Technologie, sondern eine Sprache zur Neubedeutung des städtischen Raums.
Favara (AG)
Als symbolisches Zentrum kulturell geprägter Stadterneuerung wird es zu einem erweiterten Stadtmuseum umgestaltet, in dem sich künstlerische und gemeinschaftliche Berufungen mit dem enormen Potenzial neuer digitaler Sprachen verflechten.
Darüber hinaus sind die Straßen von Santa Croce di Magliano (CB), das bereits durch über 40 Wandgemälde belebt wurde, die während der verschiedenen Ausgaben des Antonio-Giordano-Preises entstanden sind, erwacht dank der Intervention von über 30 Digitalkünstlern aus ganz Italien zu neuem Leben.
Jede neue Ausgabe von MAUA basiert auf einem partizipativen kuratorischen und pädagogischen Ansatz. Die erweiterten Werke entstehen in kollektiven Prozessen unter Beteiligung von Studierenden, Kreativen, Digitalkünstlern, Kulturinstitutionen und lokalen Gemeinschaften, die in Fotografie, Postproduktion, kreativem Schreiben, Animation, Entwicklung und urbaner Kuratierung ausgebildet sind. Jedes Werk ist eine Kreuzung von Perspektiven und Fähigkeiten, vereint Autorschaft und Aufmerksamkeit für den Kontext und wird zu einem erweiterten Zeugnis lokaler Erfahrungen.
