Die Gallerie d'Italia – Palazzo Leoni Montanari, Museumssitz von Intesa Sanpaolo in Vicenza – öffnet ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Vom 3. Oktober 2020 bis 7. Februar 2021findet die Ausstellung statt "Zukunft. Kunst und Gesellschaft von den XNUMXer Jahren bis morgen“, herausgegeben von Luca Beatrice und Walter Guadagnini. Etwa 100 Werke italienischer und internationaler Künstler aus den wichtigsten Privatsammlungen und denen der Gruppo Intesa.
Anlässlich des ABI „Invito a Palazzo“-Tages ist der Eintritt am Samstag, 3. Oktober von 10. bis 19. frei. Aus Sicherheitsgründen im Zusammenhang mit dem Gesundheitsnotstand wird der Eintritt begrenzt.
Die Ausstellung zeichnet eine Landkarte von den 60er Jahren bis in die Gegenwart und lässt das Ende „offen“. Es stellt eine Vision davon dar, wie sich die Welt in 60 Jahren aus der Sicht der Kunst verändert hat. Angefangen von den goldenen Jahren mit Wirtschaftsboom und Bevölkerungswachstum bis hin zum Ankommen in einer Gesellschaft, die sich mit einer ganz anderen Realität auseinandergesetzt hat.
Als Hintergrund eine Reihe von fotografischen Bildern aus dem Archiv von Publifoto Milano, die den Zeitstrahl der einzelnen Jahrzehnte begleiten und die Vorstellung von der Zukunft in der Gesellschaft, insbesondere der italienischen, erzählen werden. Darüber hinaus sind viele begleitende Aktivitäten geplant, darunter: Kunstspaziergänge, thematische Rundgänge, Aktivitäten für Familien, kreative Schreibworkshops und Aufführungen unter Verwendung neuer Technologien, kostenlose Bildungsführungen für Schulen.
Die Ausstellung beginnt mit a Prolog dem Futurismus gewidmet, ein Projekt mit dem Titel Raum und Zeit. Das erste mit den Augen von Fontana, Munari und Klein, das zweite mit der Ironie von Baj und den Intuitionen von Boetti, Cattelan, Mari, Paolini und Turcato.
Es wird noch folgen 5 Ausstellungssektionen den Visionen der Zukunft gewidmet. „The future is the present“ richtet sich an die 60er Jahre die – trotz des Gespensts eines atomaren Konflikts – zu einer Kunstvision führt, die von Spatialismus über kinetische Kunst bis hin zu Pop und Op reicht, durch Werke großer Künstler wie Rauschenberg, Rotella, Vasarely und Fioroni.
„Die Zukunft ist der Politiker“ aus den 70er Jahren, mit Bewegungen, die von physischer Poesie bis Arte Povera, von Feminismus bis Militärkunst reichen, mit Autoren wie Christo, Indiana, Isgrò, Schifano und Tilson,
„The Future is Success“ aus den 80er Jahren, mit der Frage, ob der Kunstmarkt wichtiger ist als die Kunst selbst. Um diese Jahre zu repräsentieren, die Werke der Visionäre Hirst, Kruger, Rosenquist und des unnachahmlichen Warhol. Dann kommen wir zum 90er Jahren, Protagonist der Mann und seine Gestalt, aus dem Titel „Die Zukunft ist das Posthumane“, mit Werken von Burson, Morimura, Skoglund und Vintiner.
Den Abschluss der Ausstellung bilden schließlich die ersten Jahrzehnte des neuen Jahrtausends, Bei dem „Die Zukunft ist die Umwelt“. Im Mittelpunkt steht die enorme Herausforderung des Klimawandels mit Künstlern wie César, Eliasson, Gilardi, Lai, Najjar bis hin zum jungen Bufalini.
Die Zukunft, ein Thema von außerordentlicher Relevanz, besonders in diesem historischen Moment, in dem auch die Gegenwart zunehmend ungewiss ist. Und die Kunst spielt dabei eine wesentliche Rolle beim Erzählen und Interpretieren der verschiedenen Veränderungen.
Wie zeitgenössische Kunst, die die Vision der Zukunft neu interpretiert und repräsentiert. Eine Vision, die einerseits mit der Idee des technologischen Fortschritts und der Innovation verbunden ist, andererseits mit dem Wunsch und der Notwendigkeit von Veränderungen, bis hin zum Wunsch nach einer besseren Gesellschaft für uns und für zukünftige Generationen, mit der Aussicht, dass morgen sein könnte besser als heute.
