Die Messmethode hat sich geändert: Es wurde auf das Bruttoinlandsprodukt zu Kaufkraftparität umgestellt, um das unterschiedliche Niveau der Lebenshaltungskosten auszugleichen, und damit die am meisten angekündigte Überholjagd, die von China mit 17.600 Milliarden Dollar, auf den Weg gebracht Vereinigte Staaten, leicht dahinter bei 17.400 Billionen.
In der Rangliste gibt es viele Überraschungen, wobei die neue Wirtschaftswelt zunehmend die alte Welt dominiert: Indien überholt Japan und Deutschland auf dem dritten Platz, während Russland und Brasilien (jetzt Sechster und Siebter) den Pfeil setzen und Frankreich überholen. Auch am Tabellenende gibt es Überholmanöver: Indonesien erobert den neunten Platz und überholt England, das die Top Ten abschließt, Italien bleibt, wie erwähnt, außen vor.
Ein noch nie dagewesenes und vielleicht unerwartetes Bild, auch wenn die Messung der Volkswirtschaften allein am BIP, selbst kaufkraftbereinigt, der wirtschaftlichen Vielfalt einzelner Länder, die oft durch gravierende interne Ungleichgewichte gekennzeichnet sind, wie China und Indien, nicht gerecht werden kann.
Beeindruckend ist, wie erwähnt, neben dem Überholen von China an der Spitze die noch vor zehn Jahren undenkbare Präsenz von fünf Schwellenländern im Ranking. Allerdings lässt der Schub der BRICS nach: Brasilien steuert beispielsweise auf ein Nullwachstum zu, während China zwar die treibende Kraft bleibt, aber dramatisch abbremst. Dies und die Krise in der Eurozone erklären eine Weltwirtschaftslage, die mit den gebührenden Ausnahmen immer noch instabil ist, ohne einen überzeugenden Wachstumspfad finden zu können.
In der Rangliste gibt es viele Überraschungen, wobei die neue Wirtschaftswelt zunehmend die alte Welt dominiert: Indien überholt Japan und Deutschland auf dem dritten Platz, während Russland und Brasilien (jetzt Sechster und Siebter) den Pfeil setzen und Frankreich überholen. Auch am Tabellenende gibt es Überholmanöver: Indonesien erobert den neunten Platz und überholt England, das die Top Ten abschließt, Italien bleibt, wie erwähnt, außen vor.
Ein noch nie dagewesenes und vielleicht unerwartetes Bild, auch wenn die Messung der Volkswirtschaften allein am BIP, selbst kaufkraftbereinigt, der wirtschaftlichen Vielfalt einzelner Länder, die oft durch gravierende interne Ungleichgewichte gekennzeichnet sind, wie China und Indien, nicht gerecht werden kann.
Beeindruckend ist, wie erwähnt, neben dem Überholen von China an der Spitze die noch vor zehn Jahren undenkbare Präsenz von fünf Schwellenländern im Ranking. Allerdings lässt der Schub der BRICS nach: Brasilien steuert beispielsweise auf ein Nullwachstum zu, während China zwar die treibende Kraft bleibt, aber dramatisch abbremst. Dies und die Krise in der Eurozone erklären eine Weltwirtschaftslage, die mit den gebührenden Ausnahmen immer noch instabil ist, ohne einen überzeugenden Wachstumspfad finden zu können.