Ein weiterer Tag des üblichen Chaos an den Finanzmärkten, angetrieben von den täglichen Ausfällen von US-Präsident Donald Trump. Die Börsenwoche beginnt mit einem Einbruch an den europäischen Märkten, belastet durch … Die Spannungen um Grönland sind mittlerweile bekannt. und Washingtons Drohung, neue Zölle gegen EU-Länder zu erheben, die die Souveränität des arktischen Territoriums und dessen Zugehörigkeit zu Dänemark unterstützen. In diesem Zusammenhang hat die dänische Regierung angekündigt, nicht am Weltwirtschaftsforum in Davos teilzunehmen, das heute eröffnet wurde und an dem stattdessen Trump teilnehmen wird, der für Mittwoch eine Rede angekündigt hat. Die Veranstaltung in der Schweiz wird faktisch zu einem Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen den USA und der EU über die Ukraine und Grönland. In diesem Kontext Piazza Affari fällt um 1,3 % Der Index liegt bei 45.195 Punkten, wobei zahlreiche Aktienkurse gefallen sind, von Amplifon (-6,2 %) bis Stm (-4,7 %), von Cucinelli (-3,4 %) bis Ferrari (-2,5 %). Auch die Banken verzeichneten Verluste: Unicredit (-1,5 %), BPM (-0,24 %), Mediobanca (-0,5 %), Pop Sondrio (-0,8 %) und Intesa Sanpaolo (-0,7 %). Lediglich MPS konnte um 1 % zulegen.
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Die Banken an der Piazza Affari sind im Niedergang begriffen, aber in Frankfurt und Paris steht es noch schlechter um sie.
In einer solchen Handelssitzung können selbst die vom Kriegswind begünstigten Aktien, allen voran die aus dem Verteidigungssektor, keine nennenswerten Erfolge erzielen: Leonardo ist mit 1,66 % der beste Performer im FTSE MIB.Fincantieri beispielsweise verlor 1 %. Erwähnenswert ist die gute Performance von Telecom Italia (+1 %): Das Unternehmen gab heute bekannt, die Zusammensetzung des Nominierungs- und Vergütungsausschusses sowie des Ausschusses für verbundene Parteien neu besetzt zu haben. Neu hinzugekommen sind Lorenzo Cavalaglio bzw. Stefano Siragusa. Auch Hera legte nach der Bekanntgabe der … um 0,33 % zu.100%iger Kauf von Sostelia in einer Transaktion mit einem Unternehmenswert von 138 Millionen Euro. Ein Blick auf andere europäische Aktienmärkte, Frankfurt und Paris steht noch schlechter da und verzeichnet einen Rückgang von fast 2 %.Die Luxusaktien belasteten den Markt: LVMH -4,7 %, Kering -4,4 %, Hermès -3,4 %. London konnte den Schaden begrenzen, schloss aber wie Madrid unter dem Nennwert.
Gold, Silber, Öl und Brotaufstriche
Das Update zu den Rohstoffen, den Hauptakteuren dieser Phase, zeigt, dass der Ölpreis heute eine kurze Verschnaufpause einlegt, aber das Wachstum der letzten Wochen dennoch festigt: Brent-Rohöl in London bleibt bei 64 Dollar. Der Preis pro Barrel liegt zwar unter den 66 US-Dollar vom 14. Januar, aber immer noch deutlich über den 58 US-Dollar Mitte Dezember. New Yorker WTI-Rohöl schafft es nicht, die 60-Dollar-Marke wieder zu erreichen, lag aber vor Weihnachten unter 55 US-Dollar. Andere Rohstoffe steigen rasant: Erdgas legt um 18 % zu, doch vor allem Gold und Silber setzen ihren Aufwärtstrend fort und steigen um 1,6 % auf fast 4.700 US-Dollar pro Unze bzw. um 4,5 % deutlich über 90 US-Dollar pro Unze auf rund 94 US-Dollar. BTP-Bund-SpreadDer Leitzins liegt nun stabil und komfortabel unter 60 Basispunkten: Es ist bekannt, dass die Märkte auf ein stagnierendes, aber diszipliniertes Land hoffen. Aktuell liegt der Wert bei rund 58 Basispunkten, die Rendite der 10-jährigen britischen Staatsanleihe bei 3,42 %.
