Fiat Chrysler Automobile ist das italienische Unternehmen, das am meisten in Forschung und Entwicklung investiert: Mit 4,1 Milliarden Euro dominiert das von Sergio Marchionne geführte Unternehmen das italienische Ranking und landet auf dem zehnten Platz in Europa, wie aus dem Anzeiger von 2016 hervorgeht Industrielle F&E-Investitionen im Zeitraum 2015–2016 (Daten aktualisiert auf Juni 2016), präsentiert von der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission, wonach Unternehmen auf dem Kontinent insgesamt 188,3 Milliarden Euro in die Forschung investierten.
An zweiter Stelle steht in Italien ein weiteres Unternehmen der Agnelli-Galaxie, nämlich die Muttergesellschaft Exor mit 1,9 Milliarden, was einem Wachstum von 12,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (gleicher Prozentsatz für FCA), und in Europa liegt es an 23. Stelle. Dann gibt es noch Telecom Italia, Leonardo, Ferrari, Unicredit, Intesa Sanpaolo, Chiesi, Pirelli und Eni.
An der Spitze der kontinentalen Rangliste der Investitionen in Forschung und Entwicklung steht ein weiterer Autokonzern, nämlich Volkswagen, mit 13,6 Milliarden Euro, wobei der Automobilsektor mit 50,3 Milliarden Euro an Gesamtinvestitionen den Spitzenplatz einnimmt. Unter den Pharmaindustrien, dem zweitgrößten Sektor in Europa für Investitionen mit 37,3 Milliarden, stechen Frankreich und England mit Sanofi und Astrazeneca hervor, während man, um den ersten italienischen zu finden, durch 117 Positionen scrollen muss, mit Chiesi Farmaceutici, dem achten in Italien mit 236 Millionen investiert, aber im Vergleich zum Vorjahr um 40,5 % gewachsen.
