Die Italiener sind eine zunehmend alternde Bevölkerung und daher zunehmend geneigt, sich nach dem Ruhestand finanziell abzusichern. Sie bleiben eine Nation großer Sparer. Dies ist die nicht allzu überraschende, aber dennoch ein zunehmend ausgeprägtes Phänomen verdeutlichende Momentaufnahme einer Studie von Intesa Sanpaolo und Centro Einaudi über die finanziellen Entscheidungen der Italiener im Jahr 2025. Sie ergab, dass 58 % der Italiener sparen, der höchste Wert der letzten zwanzig Jahre, und dass die Kategorie der „absichtliche“ Sparer, die sie mit spezifischen Zielen anhäufen, wie zum Beispiel dem Eigenheim, das nach wie vor der Eckpfeiler des italienischen Wohlstands ist (fast 80 % der Befragten leben in Eigenheimen), den Kindern und dem Rentenalter. Es bleiben jedoch weitere Deckungsspielräume. „Die soziale Sicherheit“, so die Studie, „hat die Form einer gemeinsame Sorge der Generationen, aber weniger als ein Viertel der Befragten hat eine Zusatzrentenversicherung abgeschlossen. Darüber hinaus ist die Verbreitung von Langzeitpflegeversicherungen nach wie vor gering, insbesondere unter jungen Menschen.
Die Umfrage von Intesa Sanpaolo und Einaudi konzentriert sich auf Senioren.
Die Untersuchung konzentriert sich hauptsächlich auf Silberzeitalter, also die Altersgruppe der 60- bis 85-Jährigen, die bekanntlich einen großen Teil der italienischen Bevölkerung ausmacht. Und die Ergebnisse zeigen eine Generation, die damit nicht aufhört, sondern weiterhin sehr aktiv beim Sparen und bei der Altersvorsorge ist: Im Durchschnitt legen fast zwei von drei Personen auch im Alter noch einen erheblichen Teil ihres Einkommens zurück. Zwischen 2 und 3 % planen sogar Reisen, sowohl kurze als auch längere: Dabei geht es nicht nur um Tourismus, sondern auch um geistiges und körperliches Wohlbefinden. Sparen wird nicht nur zu einem Instrument der Absicherung, sondern auch der Freiheit. Silbersparer Sie sind der Motor des Familienwohls, unterstützt auch
Sie unterstützen ihre Kinder und Enkel finanziell und widmen ihnen viel Zeit. Ein erheblicher Prozentsatz geht weiterhin seiner täglichen Arbeit nach.
Rente, Eigenheim, Geldanlagen
Der Anteil der Italiener steigt daher Sorgen um die RenteDie Altersvorsorge wird für viele Generationen zu einem immer wichtigeren Thema. Knapp ein Viertel der Befragten (24,5 %) hat eine Zusatzrentenversicherung abgeschlossen: ein steigender Prozentsatz, der sich in den letzten 15 Jahren nahezu verdoppelt hat, aber immer noch eine Minderheit darstellt. Die Verbreitung von Pflegeversicherungen sowie Kranken- und Lebensversicherungen ist jedoch nach wie vor gering, insbesondere unter jungen Menschen. Selbst bei älteren Erwachsenen ist das Interesse an Pflegeversicherungen gering. Nur 17,9 % der Befragten sind geschützt durch eine Versicherung (individuell, familiär, kollektiv oder betrieblich), die die medizinischen Kosten ganz oder teilweise abdeckt. Das Eigenheim ist nach wie vor der Eckpfeiler des italienischen Wohlstands: Fast 80 % der Befragten leben in einem Eigenheim.
Der Wunsch nach einem Eigenheim lässt auch mit zunehmendem Alter nicht nach: Über 7 % der über 60-Jährigen geben an, in den kommenden Jahren ein Eigenheim kaufen zu wollen, oft für Renovierungen oder einen Umzug nach der Pensionierung. Immerhin 22 % der tatsächlichen Käufe der über 55-Jährigen betreffen Unterkunft für KinderBei den Investitionen bleiben Anleihen das bevorzugte Anlageinstrument. Ein Fünftel der italienischen Sparer in der Stichprobe besitzt sie: 44 % von ihnen haben im letzten Jahr in sie investiert, wobei das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern 2:1 beträgt. Aktien bleiben marginal: Nur 4,6 % der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten in Aktien investiert. Sicherheit dominiert weiterhin die Ziele, die sich die Befragten bei der Anlage ihrer Ersparnisse setzen. Im Bericht von 2025 sinkt die Anzahl der Nennungen jedoch erstmals unter 50 %: 47 % der Befragten setzen sie an die erste Stelle. Die Vorsicht der Stichprobe wird sicherlich auch durch einegeringe Finanzkompetenz: Nur 4 von 10 Probanden halten ihr Kompetenzniveau für ausreichend.
