Die Ausstellungsprojekte, gefördert und realisiert durch die Artea-Stiftungbieten eine originelle und ergänzende Reise, die weniger bekannte Aspekte der Karrieren der beiden Autoren beleuchtet. Dank einer engen kuratorischen Synergie interagieren die beiden Ausstellungen miteinander und bieten dem Publikum eine doppelte Vision der Mode: zum Scianna, intime und anthropologische Geschichte des Lebens; für Newton, Provokation und Konstruktion der Vorstellungskraft.
100 Fotografien, viele davon bisher unveröffentlicht
Im Filatoio di Caraglio aus dem 17. Jahrhundert, einer der ältesten und renommiertesten Seidenfabriken Europas und heute Sitz der Piedmont Silk Museum, die Ausstellung wird aufgebaut „Helmut Newton. Verflechtungen“, die mehr als 100 fotografie, von denen viele unveröffentlichtDie Arbeiten zeugen von den berühmten Kooperationen des Fotografen mit weltbekannten Marken wie Yves Saint Laurent, Wolford, Ca 'del Bosco, Blumarine, Absolut Vodka e Lavazza.
Kurator Matthias Harder, Direktor des Helmut Newton Stiftung, Berlin
Die Ausstellung beginnt mit einer Auswahl ikonischer Bilder, die Newton zum Meister der Modefotografie machten. Seine verträumten, vieldeutigen und provokanten Kompositionen spiegeln die visuelle Kraft eines Künstlers wider, der Hochglanzfotografie in eine theatralische und tief bewegende Sprache zu verwandeln weiß. Seine Zusammenarbeit mit Models wie Monica Bellucci, Nadja Auermann, Kate Moss, Carla Bruni ed Eva Herzigova, kombiniert mit dem Vertrauen, das wir durch Stylisten, Zeitschriften e internationale Marken, ermöglichte es ihm, die ästhetischen und erzählerischen Grundsätze der Modefotografie neu zu definieren.
Speziell für die Räume des Filatoio entworfen, „Helmut Newton. Verflechtungen“ bietet eine einmalige Gelegenheit, gemeinsam die Fotoserie zu bewundern, die die Geschichte der fortschreitenden Bestätigung des Künstlers auf der internationalen Bühne erzählt. Die Ausstellung ist ein Projekt der Artea-Stiftung, erstellt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Caraglio und bearbeitet von Matthias Harder, Direktor des Helmut Newton Stiftung, Berlin.
Der Übergang von der redaktionellen zur kommerziellen Fotografie offenbart Newtons Eklektizismus: Seine Zusammenarbeit mit großen Unternehmen, darunter Lavazzazeugen von der Fähigkeit, auch im Kontext der Auftraggeber den eigenen radikalen und unverwechselbaren Stil zu bewahren.
Titelbild (Ausschnitt): Helmut Newton, Lavazza Kalender 1994, München 1993 © Helmut Newton Stiftung
