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ETFs: Welche passiv verwalteten Fonds haben die Finanzanlagen revolutioniert und wie funktionieren sie?

Elfte Folge von Guide to Finance, erstellt von REF Ricerche in Zusammenarbeit mit Allianz Bank Financial Advisors. Professor Demis Todeschini, Leiter des ETF-Vertriebs Italien bei Axa und Finanzprofessor an der Universität Bergamo, enthüllt alle Geheimnisse von ETFs, die darauf ausgelegt sind, die Wertentwicklung eines bestimmten Index nachzubilden. Die Zahlen zeugen von ihrem Erfolg bei den Anlegern. Hier, weil

ETFs: Welche passiv verwalteten Fonds haben die Finanzanlagen revolutioniert und wie funktionieren sie?

Exchange Traded Funds (ETFs) haben die Anlagelandschaft revolutioniert und sind zu einer wichtigen Säule der Portfoliostrategien für ein breites Spektrum von Anlegern geworden, von institutionellen bis hin zu Privatkunden. Den Erfolg belegen die verwalteten Vermögenswerte, die sich Ende 11.600 auf globaler Ebene auf 2023 Milliarden US-Dollar belaufen, mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 16,9 % in den letzten 10 Jahren. In dieser ausführlichen Analyse werfen wir einen kurzen Blick auf die Welt der ETFs und konzentrieren uns dabei auf die wichtigsten Unterschiede zwischen passivem und aktivem Management. Dabei analysieren wir aktiv verwaltete ETFs, die neue Perspektiven und Chancen in der Welt der Investitionen eröffnen.

ETFs: ein globales Panorama

ETFs, börsengehandelte Fonds, zeichnen sich durch ihre Struktur aus, die die Eigenschaften von Investmentfonds mit der Liquidität und Echtzeithandelbarkeit von Aktien verbindet. Dieses „Container“-Instrument ermöglicht Anlegern den Zugang zu einem breiten Spektrum von Vermögenswerten: Aktienindizes, Anleihen, diversifizierte Rohstoffe, ohne das Spektrum thematischer, Sektor- und Stilstrategien zu berücksichtigen. Der Erfolg von ETFs basiert auf ihrer Erschwinglichkeit; Mit einer durchschnittlichen TER (Total Expense Ratio, die Gesamtkosten des Fonds) von 0,16 % für Aktienengagements und 0,11 % für Anleihenengagements haben ETFs zunehmend die Aufmerksamkeit von Anlegern auf sich gezogen, die nach effizienten Bausteinen für den Portfolioaufbau suchen. Eine weitere Besonderheit ist die Flexibilität, verstanden als die Möglichkeit, die Investition sofort zu Marktpreisen aufzuwerten oder zu desinvestieren.

Passives Management: im Zeichen des Index

Passiv verwaltete ETFs sind darauf ausgelegt, die Wertentwicklung eines bestimmten Index wie des S&P 500, des FTSE 100 oder des inländischen FTSE MIB nachzubilden, typischerweise nach Marktkapitalisierung (wobei die größten Unternehmen ausgewählt werden und die Gewichtung auf der Dimension basiert). Dieser Ansatz folgt einer „Reproduktions“-Strategie und zielt darauf ab, eine Zusammensetzung im Einklang mit dem zugrunde liegenden Index beizubehalten, um im Wesentlichen gleichwertige Leistungen zu erzielen.
Die Vorteile des passiven Managements sind:

  • Reduzierte Kosten: Das Fehlen eines aktiven Managements senkt die Kosten und ermöglicht Anlegern ein wirtschaftliches Engagement im Index.
  • Transparenz: Anleger kennen die Zusammensetzung des Index, was die Transparenz und das Verständnis der Anlage verbessert.
  • Effiziente Diversifikation: Die Indexreplikation bietet automatische Diversifikation auch bei geringem Investment.
  • Systematik: Die Indizes folgen objektiven Konstruktionsregeln, die eine stets aktuelle Darstellung des dargestellten Marktes ermöglichen.
    Aktives Management: über Indizes hinaus
    Im Gegensatz zu passiven ETFs sind aktiv verwaltete Fonds auf Finanzexperten angewiesen, die aktive Anlageentscheidungen treffen. Diese Manager streben danach, den Markt durch eingehende Analysen, Chancensuche und diskretionäres Portfoliomanagement zu übertreffen. Manager können Ressourcen basierend auf den Marktbedingungen, den wirtschaftlichen Aussichten und sich bietenden Chancen regelmäßig neu zuweisen.
    Die Vorteile des aktiven Managements sind:
  • Anpassungsfähigkeit: Aktives Management ermöglicht eine rechtzeitige Reaktion auf Marktdynamik und sich ändernde Bedingungen.
  • Spezialisierte Forschung: Finanzanalysten spielen eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung von Investitionsmöglichkeiten und der Minderung von Risiken.
  • Potenziell bessere Rendite: In einem volatilen Marktumfeld kann ein aktives Management im Vergleich zu Benchmark-Indizes höhere Renditen erzielen.

Die beste Zusammenfassung: aktiv verwaltete ETFs

Aktiv verwaltete ETFs vereinen das Beste aus beiden Welten. Tatsächlich versuchen sie, die Marktrendite durch aktives Management zu übertreffen, behalten aber die Struktur von ETFs bei und bieten Liquidität, Transparenz und Kosteneffizienz (die TER von aktiv verwalteten ETFs ist zwar normalerweise teurer als die von passiven, kann aber niedriger sein). als bei traditionellen aktiven Fonds). Diese Zusammenfassung stellt eine Option für Anleger dar, die Managementkompetenz mit den Vorteilen von ETFs kombinieren möchten. Da ETFs jedoch als Vermögensallokationsinstrumente konzipiert sind, legen aktive ETFs im Allgemeinen maximale Abweichungsziele in Bezug auf die relevanten Benchmark-Indizes fest und geben dem Manager damit einen detaillierten Auftrag.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass über die Wahl zwischen passivem und aktivem Management und die Faktoren, von denen die Wahl zwischen einem Stil und einem anderen abhängen kann, viel diskutiert wurde und noch viel mehr diskutiert werden wird, wobei die Hypothese der Markteffizienz das relevanteste Element darstellt. In dieser Hinsicht definieren ETFs mit ihrer Vielseitigkeit und Diversifizierung der Ansätze neue Maßstäbe in der Welt der Investitionen, indem sie diese Ansätze kombinieren, die bis vor einigen Jahren unvereinbar schienen.

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