Die Mitte-Rechts-Partei gewinnt Regionalwahlen in den Abruzzen. Marco Marsilio, unterstützt von Fratelli d'Italia, Lega und Forza Italia, wird den neuesten Prognosen zufolge mit 53,5 % erneut als Gouverneur bestätigt. Luciano D'Amico, unterstützt von der Pd, Cinque Stelle, Italia Viva und Azione, bleibt bei 46,5 % stehen. Die Wahlbeteiligung lag bei 53 %.
Il Zentrum er hoffte, das sardische Wunder wiederholen zu können, aber das geschah nicht. Stattdessen jubelt die Mitte-Rechts-Partei. „Wir haben eine Mauer niedergerissen, weil es in 30 Jahren noch nie vorgekommen ist, dass der scheidende Gouverneur erneut bestätigt wurde“, erklärte er Marsilius„. Die Regionalwahlen in den Abruzzen sind Kommunalwahlen und haben vor allem lokale Bedeutung, lassen aber die nationalen Auswirkungen nicht außer Acht. Im Mitte-Rechts-Lager überdeckt der Erfolg die wiederholten Kontroversen zwischen Premierminister Giorgia Melonen und der Anführer der Liga, Matteo Salvini und vermeidet die Befürchtung, dass der Wahltrend die treibende Kraft der Regierungskoalition und vor allem der Premierministerin und ihrer Partei erschöpft habe. Im Gegenteil: Die improvisierten Bündnisse der Mitte-Links-Partei bringen kein Glück und bieten vor allem für die EU Anlass zum Nachdenken Schleins PD und Contes fünf Sterne.
