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Horsegate-Skandal: Nach Findus auch Pferdefleisch in Picard-Lasagne

Der Skandal um Pferdefleisch-Tiefkühlprodukte breitet sich wie ein Lauffeuer aus: Frankreich steht immer im Mittelpunkt, wo nun auch Picard involviert ist, der die gleichen Lieferanten hat wie Findus - Die Ermittlungen in Großbritannien schreiten voran: Fleisch beschlagnahmt Pferde in England und Wales – Was ist mit der EU-Kommission? Nische für jetzt.

Horsegate-Skandal: Nach Findus auch Pferdefleisch in Picard-Lasagne

Nach Findus, Picard. Die französische Tiefkühlkostmarke, deren Markt in Italien in den letzten Jahren (insbesondere im Norden) exponentiell gewachsen ist, ist ebenfalls an der beteiligt Pferdefleischskandal die bereits das Unternehmen der legendären Sticks überwältigt hatte (aber ohne Italien zu beeinträchtigen, wo Findus der Iglo-Gruppe gehört, dem europäischen Marktführer für Tiefkühlprodukte).

Die gestern an Lasagne und Chili con Carne von Picard durchgeführten Tests zeigten das Vorhandensein von Pferdefleisch und nicht Rindfleisch, wie auf der Verpackung angegeben, und die Tatsache ist nur bis zu einem gewissen Punkt überraschend, da die Lieferanten dieselben sind, beide Franzosen: Spanghero, der das Fleisch produziert (importiert es aus Rumänien) und Comigel, der es vertreibt.

Die Picard-Kette, die seit 1999 in Italien präsent ist und über 800 Verkaufsstellen in ganz Europa verfügt, hat daher auch beschlossen, die Vermarktung der beanstandeten Produkte auszusetzen, und gleichzeitig dafür gesorgt, dass alle anderen Lebensmittel in keiner Weise betroffen sind.

Kurz gesagt, der „Horsegate“-Skandal breitet sich aus, der vor einer Woche in Großbritannien begann, wo die Health Security Agency als erstes Pferdefleisch in den Findus „Lasagne Beef“-Verpackungen zum Verkauf in Großbritannien fand. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals schreiten die Ermittlungen in rasantem Tempo voran und haben zu dem geführt Schließung eines englischen Schlachthofs und einer walisischen Fabrikdringend verdächtigt, Pferdefleisch verarbeitet und verkauft zu haben, das umgehend beschlagnahmt wurde.

Inzwischen hat der Fall Brüssel erreicht, wo Heute treffen sich die zuständigen europäischen Minister, um die zu ergreifenden Maßnahmen zu erörtern. Allerdings hatte die EU-Kommission bereits gestern angekündigt, dass eine Entscheidung, die Angabe der Herkunft des Fleisches auf Fertiggerichten verpflichtend zu machen, „sicherlich verfrüht“ sei.

Der harte Image-Schlag bleibt jedenfalls für Findus und nun auch für Picard, zwei bisher ungeahnte Unternehmen. Die Gesellschaft des unvergesslichen Kapitäns ist in der Tat vor allem in Frankreich zum Protagonisten verschiedener ethischer Initiativen geworden Picard wurde 2011 von den Franzosen offiziell zur beliebtesten Marke gewählt.

Veröffentlicht in: Welt

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