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Mode: In Italien ist die Fälschung jährlich 10 Milliarden wert

Laut einer Studie von Confartigianato verhindert der Fälschungsmarkt die Schaffung von 88.500 Arbeitsplätzen in unserem Land - Die meisten gefälschten Waren stammen aus China, der Türkei und Thailand

Mode: In Italien ist die Fälschung jährlich 10 Milliarden wert

Durch Fälschungen werden der italienischen Mode jährlich 9,9 Milliarden Euro an entgangenen Umsätzen abgezogen. Ein Verlust, der auch schwerwiegende Folgen für die Beschäftigung hat und die Unternehmen daran hindert, 88.500 Arbeitsplätze zu schaffen. Alarm schlug die Confartigianato, die am Mittwoch in Mailand im Rahmen der Manufakturmesse „Origin, Passion and Beliefs“ die Konferenz „The Chain of Legality“ organisierte, auf der sie einen Bericht über den Branchentrend der italienischen Mode präsentierte und die Fälschungsgefahr.

„Die Fälschungen betreffen einen der wichtigsten Sektoren des Made in Italy und mit einer sehr hohen handwerklichen Berufung – erklärt Fabio Pietrella, Präsident von Confartigianato Moda – 78.416 Handwerksbetriebe sind in der Modebranche tätig (55,4 % der insgesamt 141.523 Unternehmen der Branche). auf 205.504 Mitarbeiter beschäftigen (knapp die Hälfte der insgesamt 550.425 Mitarbeiter)".

Laut Confartigianato ist gefälschte Mode weltweit jährlich 66,3 Milliarden Euro wert und macht 32 % aller gefälschten Waren aus. Italien ist nach den USA das am zweithäufigsten betroffene Land in Bezug auf Schäden an Unternehmen. Zwischen 2008 und 2016 betrafen 64 % der in Italien durchgeführten Sicherstellungen Waren aus der Modebranche im Wert von 3,3 Milliarden.

China, die Türkei und Thailand sind die Top-41,8-Länder, aus denen die meisten gefälschten Modeartikel für den europäischen Markt stammen und vor allem über Hongkong, Singapur und den Iran transportiert werden. Insbesondere stammten 2015 % der XNUMX in der Europäischen Union beschlagnahmten Produkte aus China.

Aber der Fälschungsmarkt nährt auch in unserem Land Untergrund- und illegale Aktivitäten: Der Modesektor ist tatsächlich der Fertigungssektor mit der höchsten Rate an Unregelmäßigkeiten, nämlich 11,1 % der Beschäftigung in diesem Sektor. Der Online-Handel hat dazu beigetragen, das Phänomen der Fälschungen auszuweiten. In der Tat ist in 5 Jahren in der Europäischen Union der Wert der Beschlagnahmungen von per Post und Expresskurier verschickten gefälschten Waren von 5,7 % auf fast 23 % gestiegen.

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