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PMI-Index, Eurozone wächst

Die Finanzberatung Markit Economics hat die endgültigen Daten für den Monat Mai des PMI (Purchasing Managers Index) mitgeteilt. In Italien behält der tertiäre Sektor eine starke Wachstumsrate bei, Beschleunigung auch in Frankreich, während er in Deutschland stabil bleibt. UK-Ergebnisse unter den Erwartungen

PMI-Index, Eurozone wächst

(Teleborsa) – Im Mai galoppierte die Wirtschaftswachstumsrate der Eurozone weiter mit dem höchsten Tempo seit sechs Jahren. Dies spiegelt sich im endgültigen Mai-Wert des IHS Markit Eurozone Composite Output PMI wider, der bei 56,8 lag, unverändert gegenüber der vorherigen Schnellschätzung und dem endgültigen April-Wert.

Diese jüngste Produktionserweiterung wurde durch ein starkes Wachstum des Auftragseingangs unterstützt, der gegenüber April unverändert blieb und einen der stärksten Anstiege seit sechs Jahren darstellt.

Gleichzeitig blieb der Preisdruck hoch, trotz der leichten Abschwächung sowohl der Input- als auch der Outputpreisinflation.

Auf Sektorebene wurde die jüngste Gesamtausweitung der Aktivität vom verarbeitenden Gewerbe angeführt.

Nationale PMI-Daten zeigten, dass das starke Wirtschaftswachstum in der Eurozone hauptsächlich auf die verbesserte Leistung der beiden großen Nationen zurückzuführen war. Sowohl in Deutschland (57,4 Punkte) als auch in Frankreich (56,9) haben die Wachstumsraten einen Sechsjahresrekord erreicht. Vor allem der kräftige Anstieg der Industrieproduktion unterstützte die deutsche Erholung, während in Frankreich der tertiäre Sektor führend war. Beide Nationen wiesen auch auf eine insgesamt höhere Schaffung von Arbeitsplätzen hin.

Im jüngsten Ranking des PMI Production Index kletterte Spanien trotz der Abkühlung gegenüber den Rekordwerten vom April auf den zweiten Platz. Auch in Italien ging das Wachstum leicht zurück. Beide Nationen verzeichneten auch große Beschäftigungszuwächse.

Die Expansionsrate des Dienstleistungssektors im Mai deutete darauf hin, dass die Aktivität lebhaft blieb. Der IHS Markit PMI-Index
Der endgültige Dienstleistungsaktivitätsindex der Eurozone für Mai lag bei 56,3, knapp unter dem Aprilwert von 56,4 und knapp über der vorherigen Schnellschätzung von 56,2. Der Index des Dienstleistungssektors meldet seit 46 Monaten in Folge steigende Aktivitäten.

„Der endgültige PMI-Wert ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Eurozone ein starkes zweites Quartal mit einem BIP-Wachstum von 0,7 % erlebt“, kommentierte Chris Williamson, Chief Business Economist bei IHS Markit, und fügte hinzu: „Die Aussichten für die Wirtschaft der Eurozone scheinen sich zu neigen das Positive, und wir werden wahrscheinlich mehr Wachstumsprognosen für 2017 sehen."

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