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G7: Einigung auf globale Mindeststeuer für multinationale Unternehmen mit Ausnahmen für US-amerikanische Big Tech-Unternehmen

Das Abkommen vermeidet die von Trump angedrohten „Rachesteuern“ für Unternehmen in Ländern, die die globale Mindeststeuer anwenden, und könnte die Zollverhandlungen zwischen den USA und der EU blockieren. Gleichzeitig eröffnet der Senat die Debatte über Trumps umstrittenes Haushaltsgesetz, das mit 51 zu 49 Stimmen angenommen wurde.

G7: Einigung auf globale Mindeststeuer für multinationale Unternehmen mit Ausnahmen für US-amerikanische Big Tech-Unternehmen

Während der letzten G7-Gipfel, das die Staats- und Regierungschefs von sieben der einflussreichsten Demokratien der Welt zusammenbringt, ein Vereinbarung wichtig für die globale Besteuerung multinationaler Unternehmen. Das Abkommen sieht eine erhebliche Ausnahme für US-Unternehmen von globale Mindeststeuer, die seit letztem Jahr geltende globale Mindeststeuer von 15 % auf die Gewinne großer multinationaler Unternehmen. Ein neuer politischer Sieg für US-Präsident Donald Trump.

Diese Entscheidung wurde getroffen, um die sog. Rachesteueroder die von der Regierung angedrohten „Rachesteuern“ Trumpf gegen Unternehmen in Ländern, die die globale Mindeststeuer erheben, darunter viele EU-Mitgliedsstaaten wie Italien. Diese Strafsteuern, die derzeit vom US-Senat geprüft werden, hätten einen zusätzlichen Steuersatz von 20 % auf die Einkünfte ausländischer Unternehmen und Bürger in den USA erhoben und drohen, die Handelsspannungen weiter anzuheizen.

Globale Mindeststeuer: Was sie ist und was das G7-Abkommen vorsieht

Die globale Mindeststeuer wurde 2021 nach jahrelangen komplexen internationalen Verhandlungen unter der Koordination der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) eingeführt, mit dem Ziel Bekämpfung der Steuerhinterziehung der großen multinationalen Konzerne, insbesondere der Big TechUSA. Vor dieser Steuer verlagerten viele Unternehmen ihre Gewinne in Niedrigsteuerländer wie Irland und Luxemburg und zahlten dort nahezu symbolische Steuern. Die globale Mindeststeuer legt einen Mindestsatz von 15 % fest, um weltweit für mehr Steuergerechtigkeit zu sorgen.

Das G7-Abkommen – unter dem Vorsitz Kanadas und bestehend aus den Vereinigten Staaten, Japan, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und Italien – führt jedoch eine „Parallellösung“ ein, die befreit amerikanische multinationale Konzerne von einigen Teilen des neuen Steuersystems, indem bereits in den Vereinigten Staaten gezahlte Steuern anerkannt werden. Dieses Abkommen betrifft nur die G7-Staaten, und seine praktischen und verbindlichen Auswirkungen müssen noch definiert werden, zumal sich über 130 Länder der globalen Mindeststeuer angeschlossen haben.

Die kanadische Präsidentschaft betonte, dass diese Lösung die nationale Steuersouveränität schütze und darauf abziele, die im Kampf gegen Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung erzielten Erfolge zu bewahren und gleichzeitig dem internationalen Steuersystem mehr Stabilität und Sicherheit zu verleihen.

Auswirkungen auf Italien und die Frage der Websteuer

Das Abkommen kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA, da die Einsendeschluss 9. Juli eine Einigung zu erzielen über AufgabenAuch wenn die Verhandlungen nur langsam vorankommen, könnte diese neue Einigung über die globale Mindeststeuer ein entscheidender Hebel sein, um den Dialog zu erleichtern und weitere Zollkonflikte zwischen den beiden Wirtschaftsmächten zu verhindern.

Italien scheint bereit, einen weiteren Kompromiss zu akzeptieren. Der Außenminister, Antonio Tajani, sagte, dass ein einseitiger Zoll von 10 % auf europäische Importe durch die USA für die italienische Industrie tragbar sei, auch wenn er strategische Sektoren wie die Pharmaindustrie, die Automobilindustrie und den Maschinenbau treffen würde.

Das Kapitel bleibt offen Italienische Websteuer, eine 3%ige Steuer auf den Umsatz amerikanischer Digitalgiganten mit italienischen Kunden, auch ohne physische Präsenz im Land. Diese Steuer, ähnlich der in Kanada eingeführten, die eine scharfe Reaktion Trumps hervorgerufen hatte, generierte 2024 Einnahmen von 455 Millionen Euro, was einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ab 2025 wird die Web-Steuer auch auf Unternehmen mit einem weltweiten Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro ausgeweitet.

Giorgetti: „Ein ehrenhafter Kompromiss“

Der italienische Wirtschaftsminister, Giancarlo Giorgettibegrüßte die Einigung als „ehrenhaften Kompromiss“, der die automatischen Vergeltungsmaßnahmen gemäß Abschnitt 899 des „Big Beautiful Bill“, dem derzeit im Senat diskutierten US-Steuergesetz, vermeide. Laut Giorgetti schützt diese Einigung italienische Unternehmen und fördert ein Klima der Stabilität im internationalen Steuersystem, lässt aber wichtige Fragen zur Besteuerung der digitalen Wirtschaft und zum Schutz der Steuersouveränität offen.

US-Senat startet Debatte über Trumps Haushaltsplan

Il Senat der Vereinigten Staaten hat genehmigt mit einer knappen Abstimmung von 51 dafür und 49 dagegen Beginn der Debatte über das Haushaltsgesetz Vorschlag Donald TrumpDies markierte einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Tycoon im Weißen Haus. Trotz starker interner Opposition – zwei abtrünnige republikanische Senatoren stimmten gemeinsam mit den 47 Demokraten dagegen – erlaubte die Mehrheit den Beginn der Diskussion über das sogenannte „Great, Big, Beautiful Bill“.

Das 4,5 Billionen Dollar schwere Gesetz soll die Steuersenkungen aus Trumps erster Amtszeit verlängern und die Grenzsicherheit stärken. Es sieht aber auch drastische Einschnitte bei den Sozialprogrammen vor, was zu einer tiefen Spaltung des Landes führen wird.

Trump jubelte über die Wahrheit, nannte die Abstimmung einen „großen Sieg“ und belebte seinen Slogan „Make America Great Again“ (Macht Amerika wieder groß).

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