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Die niederländische Regierung verkauft 46 % ihrer Anteile an TenneT Deutschland für 9,5 Milliarden Euro an drei Investoren.

Die niederländische Regierung verkauft einen 46-prozentigen Anteil an TenneT Deutschland für 9,5 Milliarden Euro an Nbim, APG und GIC. Die Transaktion mit einem Unternehmenswert von 40 Milliarden Euro unterstützt den Ausbau des Stromnetzes und die Energiewende.

Die niederländische Regierung verkauft 46 % ihrer Anteile an TenneT Deutschland für 9,5 Milliarden Euro an drei Investoren.

Il Regierung der Niederlande hat ein unterschrieben Vereinbarung zum Verkauf von 46 % der TenneT Deutschland, der Hauptbetreiber des Hochspannungs-Stromübertragungsnetzes in Deutschlandzu einem Konsortium gebildet durch Investment Management der Norges Bank (Nbim), von Niederländischer Pensionsfondsmanager APG und von Singapurischer Staatsfonds GIC.

Der Betrieb der Gesamtwert von 9,5 Milliarden Euro, stärkt die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens angesichts der massiven Investitionen, die für den Ausbau und die Modernisierung des Netzes erforderlich sind.

Struktur des Abkommens

Die Transaktion, die durch eine reservierte Kapitalerhöhung erreicht wird, gewährt TenneT Deutschland eine Unternehmenswert von rund 40 Milliarden Euro und einem geschätzten Eigenkapitalwert vor der Finanzierung von 10,4 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2025. Nach Abschluss der Transaktion TenneT Holding, vollständig im Besitz des niederländischen Staates, wird einen Anteil von 54 % behalten, während 46 % unter den drei institutionellen Investoren aufgeteilt werden.

Im Detail Nbim wird einen Anteil halten 21,8 %, was einer Investition von rund 4,5 Milliarden Euro entspricht; APG wird im Auftrag des niederländischen Pensionsfonds ABP einen Anteil von 11 % erwerben; der verbleibende Anteil geht an den singapurischen Staatsfonds GIC.

Die neuen Ziele von TenneT Deutschland

Mit über 14 Kilometern Stromleitungen unter Verwaltung, TenneT Deutschland ist der größte deutsche Hochspannungsnetzbetreiber und spielt eine Schlüsselrolle bei der Integration erneuerbarer Energien, insbesondere bei Offshore-Anbindungen und grenzüberschreitenden Netzen. Die Kapitalspritze ermöglicht den Investitionsplan unterstützen notwendig, um die Kreditwürdigkeit des Unternehmens zu wahren und dem niederländischen Staat, dem alleinigen Anteilseigner der Holding, eine Sicherheitsmarge zu garantieren.

Laut dem niederländischen Finanzminister Eelco Heinenwurde die Wahl einer Privatplatzierung einem möglichen Börsengang vorgezogen, da sie „eine Marktbewertung, eine effektive Governance-Struktur und die sofortige Verfügbarkeit von Ressourcen gewährleistet“.

Zukunftsaussichten

Il Deutsche Regierunghat über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Interesse an einer künftigen Beteiligung an TenneT Deutschland bekundet. Es werden daher weitere Verhandlungen erwartet, die zu einer direkten Beteiligung Berlins führen könnten. Dies entspricht der Strategie, die der deutsche Staat bereits mit anderen Netzbetreibern wie TransnetBW und 50Hertz verfolgt.

Für Manon van Beek, CEO der TenneT Holding, stellt die Transaktion „eine strukturelle Lösung für den Kapitalbedarf der deutschen Tochtergesellschaft“ dar und festigt die Position der Gruppe als „führender europäischer grenzüberschreitender Betreiber, der sich der Systemintegration, der Entwicklung von Offshore-Verbindungen und Marktinnovationen verschrieben hat.“

Ein europäischer Trend

Der Verkauf von TenneT Deutschland ist Teil einer umfassenderen Europäischer Rahmen zur Stärkung der Netzinfrastruktur, die für die Energiewende unerlässlich sind. In den letzten Monaten Amprion, ein weiterer deutscher Übertragungsnetzbetreiber, hat durch einen Deal mit Apollo Global Management und RWE 3,2 Milliarden Euro aufgebracht.

Der Kapitalbedarf ist daher nach wie vor sehr hoch und öffentlich-private Partnerschaften scheinen für die Unterstützung der Entwicklung des kontinentalen Energiesystems zunehmend von entscheidender Bedeutung zu sein.

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