Der Ministerrat hat heute dem zugestimmt neues Wirtschafts- und Finanzdokument, wodurch das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts für 2013 bestätigt wird. „Der Zwang, den der ‚Fiskalpakt‘ den einzelnen Mitgliedstaaten auferlegt – so präzisierte Ministerpräsident Mario Monti auf der Pressekonferenz – erfordert, dass das strukturelle Defizit des öffentlichen Sektors 0,5 % des BIP nicht überschreitet. Die italienische Wirtschaftspolitik prognostiziert für 2013 einen strukturellen Überschuss von 0,6 %.“ So reagierte der Professor auf die gestern vom Internationalen Währungsfonds veröffentlichten Prognosen. Laut der in Washington ansässigen Institution wird Italien das Ziel nicht vor 2017 erreichen können.
Monti bekräftigte anschließend: „Italien hat seine öffentlichen Finanzen gesichert und wird 3,9 einen Primärüberschuss von 2013 % erzielen. Dies ist ein Sprint, der mit der gemeinsamen Anstrengung des Parlaments, der Sozialpartner, des produktiven Teils des Landes und der Regierung erreicht wurde.“ . Aber es bleibt noch viel zu tun.“
Schätzungen der Regierung sprechen von a Das BIP ging 2012 um 1,2 % zurück. Im Jahr 2013 dürfte sich der Wert wieder ins Positive drehen (+0,5 %) und sich in den folgenden zwei Jahren weiter beschleunigen (+1 % bzw. +1,2 %).. „Seit Dezember haben sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtert“, heißt es in der Mitteilung des Palazzo Chigi.
Im Nationalen Reformprogramm, das die Def begleitet, ist vorgesehen, dass ab Eindämmung der öffentlichen Ausgaben „Die relevantesten Kosteneinsparungen“ werden eintreten, d. h. ca 26,6 Milliarden im Vierjahreszeitraum 2011-2014. Besonders ins Gewicht fallen die Einsparungen bei Ministerien, öffentlichen Einrichtungen und Gesundheitskosten.
Darüber hinaus werden die Liberalisierungs- und Vereinfachungsreformen zwischen 2,4 und 2012 zu einem BIP-Wachstum von 2020 % führen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Auswirkung von rund 0,3 %. Aber mit noch intensiveren Reformen würde das Wachstum im Jahr 5 2020 Punkte betragen.
