Il Discobolus wurde als das Bild eines Sportlers identifiziert, der in der Lage ist, „moderne Spiele ideal mit antiken zu verbinden“ und seitdem wird dieses Bild von Myrons Meisterwerk für jede Form der Kommunikation verwendet, es ist auf Plakaten, Briefmarken und Zeitschriftencovern und vielem mehr zu finden.
Die Skulptur wird heute im Palazzo Massimo, dem Sitz des Nationalen Römischen Museums, aufbewahrt und ausgestellt
Fu 1781 in der Villa Palombara am Esquilin entdeckt, und verdankt seinen Namen Familie Lancellotti wem es gehörte. Hitler verliebte sich so sehr darin, dass er Mussolini dazu zwang, das Gesetz zu verraten, das die „Regeln für die Unveräußerlichkeit von Antiquitäten und schönen Künsten“ festlegte. Es wurde auch von Hitler bewundert und begehrt, der während seiner Italienreise im Jahr 1938 darin den Mythos der arischen Rasse sah und Druck auf die italienische Regierung ausübte, ihn zu erhalten. Er erlangte es im Tausch mit Mussolini die zu dieser Zeit Treibstoff für das Land brauchte, und so gelangte das Werk in die Gipsgalerie in München, wo es bis Kriegsende verblieb, als der Discobolus 1953 nach Rom zurückkehrte. Kürzlich behauptete der Direktor der Münchner Gipsabdruckgalerie, dass die Statue vom deutschen Staat legal erworben worden sei und dass die Rückführung nach Italien seinerzeit gegen das Gesetz verstoßen habe. Der Discobolus gehört derzeit zum italienischen Kulturerbe.
Der Austausch zwischen Mussolini und Hitler
Es war 1938. Mussolini brauchte Treibstoff für das Land und gab Hitlers Bitte nach er kaufte das Werk durch einen Privatverkauf zwischen Göring und Fürst Lancellotti für 5 Millionen Lire. Der Oberste Rat der Wissenschaften und Künste lehnte den Verkauf ab, aber alles war vergebens, die Skulptur überquerte die italienische Grenze und gelangte nach Deutschland.
Die Bedeutung des Discobolus im antiken Griechenland
In der Ideologie des antiken Griechenlands sind körperliche Überlegenheit und moralische Perfektion zwei untrennbare Grundlagen. Aus diesem Grund findet man in Skulpturen, antiken Statuen, Vasen, Mosaiken oder sogar Wandfresken häufig zahlreiche Darstellungen von Sportlern in Aktion. Die hervorstehenden Muskeln, die wirkungsvolle Bewegung, die Geste als Werkzeug, das uns daran erinnert, wie notwendig es immer ist, eine perfekte Harmonie zwischen Körper und Seele zu erreichen. In diesem Sinne hat die Kunst schon immer versucht, den Sport darzustellen, schon bevor die Disziplin so genannt wurde. Eine der berühmtesten Statuen der Antike, die dem athenischen Bildhauer Myron zugeschrieben wird und auf das 5. Jahrhundert v. Chr. datiert wird, stellt einen Athleten dar, der einen Diskus wirft. Anruf Der DiscobolusDiese Statue ist geometrisiert, theoretisch und präsentiert uns einen Mann mit reiner und idealer Muskulatur.
Myrons berühmtestes Werk ist der Discobolos („Scheibenwerfer“), von dem eine römische Kopie erhalten ist

