Nach Venedig, im Herzen der Prokuratie auf der Piazza San Marco, diezeitgenössische Kunst Es ist mit einer Funktion behaftet, die über die Ästhetik hinausgeht und wird Instrument für Inklusion und sozialen WandelVom 7. Mai 2026 bis zum 22. März 2027 Heimat des menschlichen Sicherheitsnetzes Gastgeber"Wir wachsen, indem wir anderen helfen.“, das neue Projekt von Marinella Senatorin, entstanden im Dialog mit der Dauerausstellung „Eine Welt voller Potenzial".
Es handelt sich nicht um eine einfache Ausstellung, sondern um ein kulturelles Gerät, das aus einem Zusammenarbeit strukturiert zwischen dem Künstler und der von Generali gegründeten StiftungDie Organisation ist in 25 Ländern mit einem Netzwerk von 98 Nichtregierungsorganisationen aktiv. Ihr Ziel ist es, besonders schutzbedürftige Menschen, insbesondere Familien mit kleinen Kindern und Geflüchtete, zu unterstützen, indem sie ihnen Instrumente zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und zum Aufbau von Unabhängigkeit anbietet. Und in diesem Zusammenhang Kunst wird zur Sprache und zur Plattform für Vergleiche.
„Kunst ist eine universelle Sprache, die es uns ermöglicht, komplexe Themen wie Inklusion, Verletzlichkeit und Entwicklungspotenzial anzusprechen und mit der Gemeinschaft in Dialog zu treten.“ Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Marinella Senatore.„Dadurch sind einige der Familien, die unsere Zentren regelmäßig besuchen, zu Protagonisten geworden, die Eltern und Kindern in einer entscheidenden Phase ihres Lebens ein offenes Ohr und eine Stimme geben“, erklärte er. Emma Ursich, CEO von The Human Safety Net.
Vom Labor zum Kunstwerk: Gemeinsame Schöpfung
Das Projekt zeichnet sich durch seinen stark partizipativen Charakter aus. „We Rise by Lifting Others“ entsteht nicht im Atelier des Künstlers, sondern nimmt Gestalt durch … an. Route entwickelt im Feld, zwischen Warschau, Mestre und Palermo, einschließlich Familien, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind. begleitet von Partner-NGOs.
Durch Schreiben, Geschichtenerzählen und Bewegungspraktiken hat Marinella Senatore aufgebaut Beziehungsräume wo die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, Erfahrungen auszutauschen, über ihre Elternrolle nachzudenken und sich neue Wege der Beziehung zu ihren Kindern vorzustellen. Die Laboratorien Sie dienten als Instrumente des gegenseitigen Zuhörens und der Selbstwahrnehmung und aktivierten dabei oft latente individuelle und kollektive Ressourcen.
Es ist wirklich so Die Ausstellung nimmt aus diesen Erfahrungen Gestalt an.Die Worte, Gedanken und Erzählungen, die während der Treffen entstehen, werden zu künstlerischem Material und verwandeln sich in Texte und Bilder, die die ausgestellten Werke strukturieren.
„Dies ist das erste Mal, dass ich mit einer Organisation zusammenarbeite“, erklärt die Künstlerin, „die so stark mit meiner Vision übereinstimmt, die Lebensqualität von Einzelpersonen, ihren Familien und ihren Gemeinschaften konkret zu unterstützen. Ausgehend von einem partizipativen Prozess mit Kindern und Eltern habe ich mir ein Projekt vorgestellt, das Verletzlichkeit nicht als Mangel, sondern als gemeinsame Ressource neu interpretiert: ein Werk, in dem die kollektive Dimension zu einem Raum für Anerkennung, Zuhören und Möglichkeiten wird.“
Licht und Textilien: Ein neues künstlerisches Vokabular
Aus dem partizipativen Prozess entstehen die zwei Hauptrichtungen der Ausstellung: Licht und Textilien. Senatore führt eine neue Ästhetik der Beleuchtung ein, ein Element, das bereits in seinen Forschungen vorhanden war, hier aber in einer monumentalen und symbolischen Weise neu interpretiert wird.
Das leuchtende, etwa vier Meter hohe Werk erinnert an die vergängliche Architektur barocker Feste und die Illuminationen süditalienischer Volksfeste und evoziert ein Bild von Gemeinschaft, Zugehörigkeit und gemeinsamen Ritualen. Die Bedeutung wandelt sich jedoch: Das Licht wird zu einer Textur, die die in den Workshops versammelten Stimmen aufnimmt und reflektiert und sich so in ein verbindendes Element verwandelt – ein wahres Denkmal persönlicher und kollektiver Würde.
Neben der Beleuchtung, Sechs Wandteppiche entwickeln eine parallele ErzählungWie antike Banner vereinen diese Textilarbeiten stilisierte Figuren und gestickte Texte und verleihen so Wünschen, Vorhaben und Reflexionen über Möglichkeiten eine visuelle Form. Die dargestellte Landschaft ist nicht physisch, sondern relational: ein Raum, in dem sich die individuelle Identität der kollektiven Dimension öffnet.
Die Wandteppiche waren Hergestellt von der Chanakya School of Craft in MumbaiDie Schule ist eine international anerkannte Organisation, die für ihre handwerkliche Qualität und ihr soziales Engagement bekannt ist. Die Wahl ist kein Zufall: Sie hat die Stickerei, traditionell eine Männerdomäne in Indien, zu einem Instrument der Frauenemanzipation gemacht und trägt durch Bildung dazu bei, Rollen und Chancen neu zu definieren.
Kunst als Hebel für sozialen Wandel
„Wir wachsen, indem wir andere fördern“ ist Teil eines umfassenderen Rahmens, nämlich dem von Aktivitäten des Human Safety Net, die durch die Programm für FamilienDie Organisation ist in 23 Ländern mit 65 Partner-NGOs aktiv und setzt sich für bessere Erfahrungen von Eltern ein, um Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.
Die Ausstellung verkörpert diese Mission konkret. Sie beschreibt nicht einfach die Arbeit der Stiftung, sondern macht sie sichtbar und verdeutlicht einen Prozess, der normalerweise im Verborgenen bleibt. Kunst wird so zu einem Instrument, das Bewusstsein schärft und gleichzeitig konkrete Wirkung erzielt.
Das Ergebnis ist ein Projekt, in dem die Grenze zwischen Arbeit und Prozess verschwimmtDie individuelle Dimension weicht der kollektiven, und Verletzlichkeit wird als gemeinsame Ressource neu interpretiert. In diesem Sinne erhält der Ausstellungstitel selbst einen programmatischen Wert: Wachsen bedeutet, andere zu fördern und die künstlerische Geste in einen Akt der Verbundenheit und Verantwortung zu verwandeln.
Das Zuhause des menschlichen Sicherheitsnetzes ist jeden Tag geöffnet außer dienstags von 10 bis 18 Uhr (Winterzeit) und von 10 bis 19 Uhr (Sommerzeit). Der Eintritt ist frei.
