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Italiens Osterkuchen im Rückwärtsgang: Die beste Colomba wird in Caserta gebacken, die beste Pastiera in Lecco

Die Ergebnisse des Regina Colomba – Regina Pastiera 2025 Awards, der in Mailand stattfand. Die Jury bewertete die Desserts der zahlreichen konkurrierenden Konditoren aus sechs italienischen Regionen und dem Kanton Tessin.

Italiens Osterkuchen im Rückwärtsgang: Die beste Colomba wird in Caserta gebacken, die beste Pastiera in Lecco

Die Welt der Konditorei steckt seit einiger Zeit voller Überraschungen. Eine Bestätigung dafür liefert nun die Preisverleihung Regina Colomba – Regina Pastiera 2025, die in Mailand stattfand. Die Jury bewertete die Desserts der zahlreichen konkurrierenden Konditoren aus sechs italienischen Regionen und dem Kanton Tessin. Allen konkurrierenden Desserts war gemeinsam, dass sie aus Sauerteig und völlig natürlichen Zutaten hergestellt wurden, ohne künstliche Zusatzstoffe, ohne künstliche und/oder naturidentische Aromen, ohne Halbfertigprodukte (die sogenannten „Mischungen“), ohne technologische Hilfsstoffe, denn bei allen unter der Schirmherrschaft von Re Panettone ® organisierten Veranstaltungen gilt die Philosophie „Alles natürlich, nur handwerklich“. Nun, bei der Bekanntgabe der Gewinner der Kategorie Colomba, einem ikonischen Mailänder Dessert, belegte ein Konditor aus dem Süden, Michele Cappiello aus Santa Maria Capua Vetere, den ersten Platz in der Rangliste. Die beste Pastiera auf dem Siegerpodest hingegen stammte aus einer Konditorei in Lecco.

Das Pflichtrezept zur Teilnahme am Wettbewerb hatte sehr strenge Kriterien: Sauerteig, Mehl, suspendierte kandierte Zitrusfrüchte, Butter, Eigelb, Zucker auf der Oberfläche, Zuckerguss, Eier und Mandeln zur Herstellung der Colomba. Das Rezept für Pastiera ist ebenso anspruchsvoll: Torte mit einer Hülle und oberen Streifen aus Mürbeteig, Füllung aus Weizen, Ricotta, kandierter Orangenschale, Zucker, natürlichen Aromen. Mattia Girardelli (Catering-Berater, Slow Food-Koch), Mitglied der Colombe-Jury, erklärte: „In dieser Ausgabe von Regina Colomba habe ich eine Rückkehr zu den natürlichen Aromen der Vergangenheit gefunden; In Anbetracht der modernen Konditorenbewegung, die in letzter Zeit dazu neigt, die Anzahl der Zutaten zu erhöhen, habe ich die Schmelzqualität belohnt, die ich bei drei von siebzehn Tauben festgestellt habe. Und drei von siebzehn ist viel.“

Elena Formigoni (www.cucinama.com) der Pastiere-Jury erklärte seinerseits: „In jeder Pastiera fand ich den Ausdruck der Tradition unseres Landes, ein Zeugnis der außergewöhnlichen Vielfalt und des Reichtums Italiens. Es war eine Reise durch Aromen und Geschichten, die dieses Dessert noch spezieller machen.“

Die Liste der Gewinner:

Klassische Taube

  1. Konditorei Cappiello, Chefkonditor Michele Cappiello, Santa Maria Capua Vetere, Caserta
  2. Konditor Roberto Pastry & Bakery, Chefkonditor Roberto Moreschi, Chiavenna Sondrio
  3. Rizzo Bistrot & Coffee Chefkonditor Alessandro Rizzo Tarcento Udine

Kategorie Gebäck

  1. Caffè Pasticceria Offi Coffee, Chefkonditorin Giulia Ripamonti, Lecco
  2. Pasticceria Perrotta, Chefkonditor Antonio Giannotti Montella Avellino
  3. Konditorei la Marianna, Chefkonditor Cosimo Panattoni, Curno Bergamo

Bewertung