Die Zahl der gescheiterten Unternehmen liegt weiterhin unter der Alarmschwelle und vor allem darüber unter den Werten vor der Pandemie. Dies bescheinigt der aktuelle Bericht von Unikameras-Infokamera Dabei werden Daten aus dem Handelsregister der Handelskammern verwendet.
Im Einzelnen belief sich die Zahl der Unternehmen, die gezwungen waren, die Bücher vor Gericht zu ziehen, um ihr Geschäft zu schließen, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 auf 4.667 Einheiten, im Vergleich zu den 5.380 Unternehmen, die im Jahr 2019 ein Insolvenzverfahren eingeleitet haben. Im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres wurden jedoch 2.924 Insolvenzanträge eingereicht, eine Zahl, die jedoch durch die Verhängung des Lockdowns und die längere Einstellung der Gerichtstätigkeit beeinträchtigt wird .
Idie Geschäftsausfallrate Italienische Unternehmen – gemessen an der Zahl der eröffneten Insolvenzverfahren je tausend registrierte Unternehmen – liegen somit bei einem Wert von 0,76.
„Nimmt man das erste Halbjahr 2019 als Referenz – das letzte, das nicht von den Folgen des Gesundheitsnotstands betroffen war –, zeigt die Bilanz für das erste Halbjahr 2021 zum einen für fast alle Regionen sinkende Werte.“ Bundesdurchschnitt, der bei -13,3 % liegt“, unterstreicht Unioncamere. Ausnahmen bilden Basilikata (+53,6 %) und Molise (+41,7 %), wo allerdings schon einige Fälle mehr ausreichen, um starke relative Unterschiede festzustellen. Die einzige Region, die trotz eines starken Rückgangs im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 (-16,1 %) bei der Insolvenzquote über der Schwelle von einem Promille liegt, ist die Lombardei.
Unter der BranchenprofilEine Beschleunigung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 verzeichnen die Bereiche Energieversorgung (+60 %), Gesundheitsversorgung und Assistenz (+21,6 %), Transport und Lagerung (+19 %), Bildung (+13.3 %) sowie Versicherungen und Finanzen Aktivitäten (+3,2 %).
