Italienische Post experimentiert mit einem neuen Gebiet der urbanen Logistik mit BOXi, A "„elektrischer und autonomer Roboter-Postbote“ Das Projekt wurde für die urbane Mobilität entwickelt. Es entstand im Rahmen des Nationalen Zentrums für Nachhaltige Mobilität (MOST), dessen Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied das Unternehmen ist, und zielt darauf ab, eine konkrete Lösung zur Stärkung der nachhaltigen Mobilität durch die Verbesserung der Brief- und Paketzustellung im urbanen Raum zu bieten.
BOXi: So funktioniert der elektrische Roboter-Postbote der italienischen Post.
BOXi ist ein Allradantrieb und LenkungMit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und einer Reichweite von bis zu 60 km pro Ladung bietet es einen Laderaum von einem Kubikmeter, der bis zu 500 kg fasst und über zwei Ladebuchten mit separatem Zugang für den Fahrer sowie ein 11-teiliges Schließfachsystem verfügt. Dieses System ermöglicht automatisierte und flexible Lieferungen. Im Prinzip handelt es sich um ein kleines, mobiles Lager, das den Bedarf an sperrigen, herkömmlichen Fahrzeugen reduzieren kann.
Um sich in komplexen städtischen Umgebungen fortzubewegen, ist BOXi ausgestattet mit Stereokameras Für die dreidimensionale Rekonstruktion werden Lidar-Sensoren, 360-Grad-Radar und ein präzises Lokalisierungssystem auf Basis globaler Satellitennavigation mit einer Inertialeinheit eingesetzt, das auch ohne GPS nutzbar ist. Das Know-how für die autonomes Fahren stammt vom Team der Universität Modena und Reggio Emilia (Unimore), während die Polytechnische Universität Mailand mit Forschung, Simulation und Experimenten, einschließlich GPS-Datenerfassungskampagnen für hochpräzise Karten und Optimierung von Navigationsalgorithmen in komplexen Logistikszenarien, beigetragen hat.
Zusätzlich zur Hardware wurde Folgendes entwickelt eine spezielle App für das Servicemanagement und die Interaktion mit Endnutzern. Das Polytechnikum Mailand hat außerdem an einer intuitiveren Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) und einem auf einem endlichen Automaten basierenden Steuerungsmodell gearbeitet, das die Fahrzeugplanung an die Betriebs- und Umgebungsbedingungen in Echtzeit anpassen soll.
Test- und Experimentierphase im urbanen Kontext
BOXi ist derzeit in der TestphaseDie erste Phase konzentriert sich auf Langsamfahrmanöver und die Sensorkalibrierung in einer kontrollierten Umgebung. Modena InnovationszentrumIn der zweiten Phase wird das Fahrzeug auf einer 600 Meter langen, gemischt genutzten Stadtstrecke getestet, um dynamische Fahrsituationen zu simulieren. An dem Projekt sind private und akademische Partner wie Icona Design, Accenture, die Universität Modena und Reggio Emilia sowie das Polytechnikum Mailand beteiligt.
