Es wurde gestern in Rom vorgestellt. Bericht von Friends of the Earth „Die Umsetzung der Verordnung (EU) 2024/1787 über Methanemissionen aus dem Energiesektor in Italien“Die Veranstaltung bot Gelegenheit, die EU-Methanverordnung zu einem entscheidenden Zeitpunkt sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene zu erörtern und die führende Rolle Italiens in dieser Angelegenheit hervorzuheben.
Monica Tommasi, Präsidentin des Verbandes, erinnerte daran, dass „die Erfahrungen Italiens zeigen, dass die Umsetzung der Verordnung in der Europäischen Union möglich ist“, und Im italienischen Fall war das Engagement der beteiligten Unternehmen von grundlegender Bedeutung.Die Maßnahmen der MASE und die Rolle von Umweltschützern spielen dabei eine wichtige Rolle. Die größte Herausforderung für die EU bei der Umsetzung der Verordnung besteht heute darin, pragmatische Antworten auf die neue Krise der Energieversorgungssicherheit zu finden, ohne die Bemühungen zur Reduzierung der Methanemissionen des Energiesektors im In- und Ausland zu beeinträchtigen.
Lea Pilsner, Direktorin für Energiepolitik beim Environmental Defense Fund Europe, unterstrich anschließend, wie Italien hat wichtige Schritte unternommen, um die Umsetzung der EU-Verordnung voranzutreiben. zu Methanemissionen, einschließlich der zuständigen Behörden und Sanktionen. Der nächste Schritt ist die konkrete Umsetzung. Diese erfolgt nicht von selbst: Sie erfordert eine ständige politische Aufsicht, um eine glaubwürdige und vorhersehbare Anwendung der Regeln zu gewährleisten. Mit konsequenter Durchsetzung, transparenten Daten und einheitlicher Umsetzung kann Italien dazu beitragen, einen Maßstab für eine effektive Umsetzung in der gesamten EU zu setzen.
Der von Carlotta Basili von der nationalen Geschäftsleitung von Friends of the Earth illustrierte Bericht zeigt, dass Die Methanemissionen aus den Erdgas- und Erdöllieferketten in Italien wurden seit 1990 bereits um 72 % reduziert.Die Methanemissionen werden voraussichtlich von anfänglich 358 kt im Jahr 1990 auf etwa 98 kt im Jahr 2024 steigen. Die Methanemissionen aus der Produktion von nach Italien importiertem Erdgas und Erdöl werden jedoch laut IEA-Daten auf 769 bis 875 kt CH4 geschätzt – ein Wert, der um eine Größenordnung höher liegt als die Methanemissionen aus den italienischen Öl- und Gaslieferketten von etwa 93 kt. Carlotta Basili erinnerte daran, dass „Methanemissionen kurzfristig (über 20 Jahre) eine 80-mal größere klimaschädliche Wirkung haben als CO2 und dass Emissionsreduktionsmaßnahmen in Öl- und Gasanlagen oft durch das gewonnene Erdgas kompensiert werden.“
auch Valeria Di Biase, Methanwissenschaftlerin beim Environmental Defense Fund Er betonte: „Der Bericht von Friends of the Earth zeigt einen bedeutenden Wandel in Italien: von Verpflichtungen hin zu Fakten. Dies ist entscheidend, da die Methanverordnung letztlich auf soliden Daten, deren Überprüfung und Transparenz beruht. Priorität hat nun die Gewährleistung, dass die Informationen konsistent, zugänglich und in der Praxis durchsetzbar sind. Ein glaubwürdiger Sanktionsrahmen spielt dabei eine zentrale Rolle – nicht als Strafe, sondern als Mechanismus, der Berichtspflichten in tatsächliche und nachhaltige Emissionsreduktionen umwandelt.“
Francesca Di Macco, MASE-Ansprechpartnerin für die VerordnungAbschließend bestätigte er, dass die führende Rolle unseres Landes auch in den europäischen Diskussionen, an denen Italien beteiligt ist, Anerkennung findet. Der Vertreter des Umweltministeriums informierte über die geplanten Maßnahmen der Kommission, die deren Arbeit verzögern. Konkret werden die europäischen technischen Regulierungsbehörden am 5. Juni beauftragt, die Standardverfahren für unfreiwillige Emissionsprüfungen festzulegen. Die Absicht der Kommission, eine dreijährige Übergangsfrist für die Strafen bei Nichteinhaltung der Verordnung zu gewähren, wurde bestätigt.
