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Bezos: Drei Milliarden für das ewige Leben

Das ist die neueste Herausforderung des amerikanischen Tycoons: Nach dem Weltraum wird er versuchen, die Formel für die Verlängerung der Lebenserwartung der Menschheit um 50 Jahre zu erobern.

Bezos: Drei Milliarden für das ewige Leben

Vom Weltraum ins Jenseits. Jeff Bezos, Inhaber und Schöpfer von Amazon, hat mitgeteilt, dass es für ihn einen Wendepunkt geben wird Altos Labs. Das Startup wurde im Oktober 2020 von Bezos, dem russischen Milliardär Yuri Milner und dem ehemaligen Leiter des US National Cancer Institute, Richard Klausner, gegründet Zellregeneration und dank dessen meint er Kampf gegen das Altern menschlich. Das Projekt ist sehr ehrgeizig und zielt darauf ab, zumindest im Anspruch seiner Protagonisten, das menschliche Leben um fünfzig Jahre zu verlängern.

Der neue Pakt mit dem Teufel setzt nämlich nicht nur voraus, länger zu leben, sondern vor allem mit einem jugendlichen Körper. Um den sogenannten Qualitätssprung zu vollziehen, kündigte Bezos an, mit Hal Barron einen international renommierten Pharmamanager und bisherigen Mitarbeiter des britischen Multis GlaxoSmithKline als Executive Director eingestellt zu haben. Diese Nachricht, die an sich schon ausreichen würde, um den von Bezos beabsichtigten Qualitätssprung zu erklären, war jedoch nicht die wichtigste des Tages: Der amerikanische Milliardär hat angekündigt, dass er investieren wird drei Milliarden Dollar an Forschungs- und Entwicklungsplänen Zukunft des Startups. Als? Auch durch die Ausdauerzellen.

Diese Pläne zielen auf die zelluläre Umprogrammierung, eine bisher nur an Einzelzellen erprobte Technik, die für viele Wissenschaftler den Schlüssel darstellt, um Menschen zu verjüngen, altersbedingte Tumore zu heilen und allgemein die Lebenserwartung zu verlängern.

Seit letztem September hat Altos Labs eine pharaonische Rekrutierungskampagne gestartet (die vorgeschlagenen Gehälter ähneln denen von Fußballspielern), um die besten Forscher der Welt einstellen zu können: einer davon ist Juan Carlos Izpisúa Belmonte und die Koryphäe der Stammzellen Shin'ya Yamanaka, Nobelpreisträger für Medizin 2012, der seine Beratung kostenlos zur Verfügung stellt. Diese hochkarätigen internationalen Namen haben neben dem Qualitätssprung auch dazu beigetragen, die Kritiker von Bezos zu beruhigen, die dachten, es sei ein weiterer Mediengag mit wenig wissenschaftlicher Grundlage dahinter.

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