Österreich ist das neue Tor für chinesische Autos nach Europa. Dabei handelt es sich weit mehr als um kleine Experimente mit Low-End-Autos, wie sie Leapmotor mit Stellantis durchgeführt hat. Diesmal wird der Einsatz deutlich erhöht. Xpeng, ein angesehener Hersteller exzellenter Elektro-SUVs und elektrischer Supersportwagen, wird seine Autos dank der industrielle Zusammenarbeit einfach perfektioniert mit Magna SteyrOder besser gesagt: Es wird sie auf Basis vormontierter Teile aus China mitproduzieren: sicherlich die Motoren, mit ziemlicher Sicherheit die gesamte Karosserie im Rohzustand, die Polsterung, die Elektronik und einen wesentlichen Teil der Komponenten. Alles wird in Österreich fertiggestellt und nach Europa und darüber hinaus verschifft.
Der Fokus liegt auf Luxus. Tesla und die Deutschen stehen im Fadenkreuz.
Xpeng, ein Riese, der unter dem Banner von Qualität und hat bereits Fuß auf dem Alten Kontinent gefasst und in den ersten sechs Monaten dieses Jahres über 8 Autos verkauft, wobei der Löwenanteil auf den Kompakt-SUV entfällt G6Magna Steyr ist den meisten Menschen kaum bekannt, genießt aber in der Automobilwelt hohes Ansehen. Selbst in Sachen Technologie setzt das Unternehmen Maßstäbe. Zu den Premium-Automobilen, die für Dritte produziert werden, gehören auch einige Mercedes-Modelle der Super-Luxusklasse.
Steyr war, als das Unternehmen noch vollständig in österreichischem Besitz war und die Automobilsparte noch Steyr Puch hieß, unter anderem Erfinder und Hersteller des Fiat-Allradgetriebes. Panda 4 × 4Eigenschaften, die sich mit der Auflösung des Industriekonglomerats Steyr (Waffen, Autos, Motorräder und vieles mehr) in den 90er Jahren und dem Verkauf des Automobilsektors an die kanadische Magna nicht geändert haben, jedoch mit der Beibehaltung der gesamten Industriestruktur und der damit verbundenen Vermögenswerte auf österreichischem Boden. GrazDie europäische Version der neuen Allianz mit Xpeng wird voraussichtlich im ersten Schritt dort produziert. G9 SUV, der große Bruder des G6, der sowohl Tesla als auch zukünftige Modelle führender deutscher Hersteller bedrohen wird.
Alle Zutaten für die Herausforderung. Und es kommt noch mehr.
Für den Erfolg der neuen europäisch-chinesischen Allianz sind alle Voraussetzungen gegeben. Ausgehend von der Rentabilität Das, es ist nicht zu verbergen, könnte auf den Trick zurückzuführen sein, der die Operation inspiriert hat: die Neutralisierung von Zöllen. Aber dahinter steckt viel mehr: grünes Licht für exzellente Technologie, für Design, das durchaus auf den europäischen Geschmack abgestimmt werden kann, und vor allem für eine Inhalt-Preis-Verhältnis Dies könnte ein großes Problem für die Bemühungen zur Wiederbelebung der europäischen Industrie in diesem Sektor darstellen.

Es wird vielleicht die endgültige Krönung der neuen Anti-Zoll-Strategie für chinesische Autos in Europa sein: eine Netzwerk von Allianzen Gemeinsam mit den Besten der Branche wollten wir die Motorradinnovationen des japanischen Unternehmens Honda in den 80er und 90er Jahren möglichst nachbilden. Der japanische Riese kam nach Italien, baute mit uns in Atessa in den Abruzzen eine Fabrik (teilweise dank Subventionen der Cassa per il Mezzogiorno) und produzierte dort äußerst erfolgreiche Modelle wie die legendäre Transalp-Enduro mit absolut „japanischen“ mechanischen Eigenschaften und daher unschlagbarer Qualität. Die Fabrik ist noch heute voll betriebsbereit und wird von einem europäischen Designzentrum in Rom unterstützt.
Doch damit nicht genug. Laut verlässlichen Quellen steht Magna Steyr auch kurz vor der Gründung einerParallelallianz mit einem anderen führenden chinesischen Hersteller, GAC Motor. Der Deal zwischen Xpeng und Magna ASteyr könnte der westlichen Kampagne des chinesischen Riesen zuvorkommen. BYD, das plant, seine Autos in Ungarn und der Türkei zu bauen.
