Der Rückgang der Erzeugerpreise in der Industrie der Eurozone hält an. Den von Eurostat erfassten und veröffentlichten Daten zufolge verzeichneten die Preise im Mai tatsächlich einen erneuten Rückgang, und zwar um 0,1 % gegenüber April und um 1 % auf Jahresbasis.
Im Vergleich zum Vormonat war der größte Rückgang im Energiesektor zu verzeichnen, während die anderen Gruppen eine unveränderte Dynamik verzeichneten.
Darüber hinaus besteht in der Währungsunion weiterhin das Problem der niedrigen Verbraucherpreisinflation, die im Juni weiterhin bei 0,5 % lag, mit den damit verbundenen deutlichen Auswirkungen auf den Binnenmarkt und die Wettbewerbsfähigkeit.
Diesbezüglich wird erwartet, dass der EZB-Rat morgen zusammentritt, der jedoch keine spezifischen Maßnahmen zu diesem Thema ergreifen sollte.
